Vergnügungssteuer-Aus: Innsbruck beweist Wirtschaftsverstand

Während gelernte Österreicher ein Schauer überfällt, wenn das Wort “Steuer” auf Bundesebene fällt, ticken Land und Tiroler Gemeinden offensichtlich anders. Innsbruck hat die Vergnügungssteuer abgeschafft.

Auf Bundesebene sind die Effekte der Steuerreform bereits verpufft – jetzt wird schon wieder darüber nachgedacht, an der Steuerschraube zu drehen. Die Schlagworte “Maschinensteuer” und “Erbschaftssteuer” tauchen im Wahlkampf ständig auf. Nicht einmal die Abschaffung der Kalten Progression ist trotz monatelanger Ankündigungen gelungen.

Anders sieht es auf Landes- und Gemeindeebene aus. Das Land Tirol ist in Hinblick auf die Budgetdisziplin vorbildlich und gibt sich enkeltauglich. Und schafft sogar Steuern ab – wie soeben die Vergnügungssteuer. Erfreulich ist für Bodenseer, dass sich auch die wesentlichen Kräfte in der Stadt Innsbruck klar zu dieser Entscheidung bekannt haben. “Gerade die Landeshauptstadt ist für Großveranstaltungen ein wichtiger Boden. Das Aus für die Vergnügungssteuer und die Absage, eine mögliche Kartensteuer dafür neu zu nutzen, wertet Innsbruck als Kultur- und Tourismusstandort deutlich auf und wird über Umwegeffekte mehr Geld in die Kassen spülen, als es die kleinkarierte Vergnügungssteuer bisher getan hat”, ist sich Bodenseer sicher.

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