GlocknerSummit 2017: Gemeinsamer Gipfelsieg

 „Informieren, Netzwerken und gemeinsam Großes erreichen“ lautete das Motto des diesjährigen GlocknerSummits. Seit nunmehr zehn Jahren lädt die Junge Wirtschaft Lienz im Zweijahres-Rhythmus zum Zukunftsseminar mit Besteigung des höchsten Berges Österreichs.

“Am Samstagmorgen hat es nicht danach ausgesehen als ob ein Glockner Gipfelsieg überhaupt möglich sei”, erklärt Veranstalter Christof Schett anlässlich des GlocknerSummits 2017, zu dem die Junge Wirtschaft Lienz unter Obmann Thomas Winkler zum insgesamt sechsten Mal eingeladen hat. Die schlechte Wettervorhersage für Sonntag hatte eine Änderung des ursprünglichen Programms notwendig gemacht. Vierundzwanzig Unternehmerinnen und Unternehmer aus ganz Österreich haben den Großglockner – anders als geplant – an einem einzigen Tag bestiegen und sind wieder zur Erzherzog-Johann-Hütte abgestiegen. Wenige Stunden später ging dort eines der heftigsten Unwetter nieder, das Hüttenwirt Peter Tembler nach eigener Aussage je erlebt hat. “Sich auf veränderte Rahmenbedingungen einstellen sowie rasch eine Entscheidung zu treffen um ans Ziel zu gelangen, das sind gleichzeitig die Tugenden modernen Unternehmertums”, so Winkler.

Nach einem Wettercheck gegen 15.00 Uhr nutzten die Kalser Bergführer ein kleines Zeitfenster, um alle 24 Teilnehmer, darunter neun Frauen, sicher und professionell auf den Gipfel zu führen. “Die Situation stand zwischendurch auf Messers Schneide und am Sonntag sind wir bei strömendem Regen zum Lucknerhaus abgestiegen. Der Erfolgsfaktor des Glocknersummit 2017 war die Gruppendynamik, die jeden einzelnen Teilnehmer gepusht hat”, so Schett.

GlocknerSummit hat Vernetzungspotenzial

Bereits am Freitagabend hat Maximilian Schultz zahlreiche Teilnehmer und Interessierte durch das Gradonna Mountain Resort geführt. Der Tourismus stand auch bei den anschließenden Impulsreferaten im Mittelpunkt. Arnold Oberacher sprach über „Erfolgsfaktoren für Tourismusdestinationen“, der Geschäftsführer der Wanderhotels, Eckhart Mandler, stellte die erste “Slow Food Travel Destination Gailtal und Lesachtal“ vor und Christoph Schmuck gab einen Einblick in die „Erfolgsfaktoren der Region Saalfelden Leogang“. Alle drei betonten die Notwendigkeit, sich auf ein Ziel zu fokussieren sowie dieses Ziel konsequent zu verfolgen. “Der Tourismus ist besonders für Osttirols Seitentäler das Zukunftsthema Nummer Eins”, fasst Schett zusammen. Der gut gefüllte Vortragssaal und die Teilnahme zahlreicher Bürgermeister/-innen wertet er als Bestätigung dafür.

Man wolle die Veranstaltung nun möglichst schnell evaluieren und daraus die Energie zur Planung der nächsten Events ableiten, erklärt der Veranstalter. Ob jung oder alt, ob Touristiker, Steuerberater, Grafiker oder Metallbauer – der GlocknerSummit habe immenses Vernetzungspotenzial. “Die Dynamik des gemeinsamen Gipfelerlebnisses inspiriert und lässt Großartiges entstehen”, analysieren Schett und Winkler abschließend.

Galerie:
GlocknerSummit 2017
GlocknerSummit 2017 - Vortrag JW Lienz Obmann Thomas Winkler
GlocknerSummit 2017 - Vortrag Arnold Oberacher
GlocknerSummit 2017 - Vortrag Eckhart Mandler
GlocknerSummit 2017 - Vortrag Christoph Schmuck
GlocknerSummit 2017
GlocknerSummit 2017
GlocknerSummit 2017
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