Studie: Automatisierung schafft neue Arbeitsplätze

Neue Studien widersprechen pessimistischen Job-Szenarien. Die Automatisierung kostet Arbeitsplätze – aber schafft auch neue.

Das Stichwort „Digitalisierung” polarisiert. Die einen sehen darin neue Chancen, die anderen sorgen sich um den Verlust von Arbeitsplätzen. Eine aktuelle Studie der Washingtoner Denkfabrik ITIF stimmt positiv: Die Entwicklung werde wie bisher die Produktivität und damit die Kaufkraft steigern – und damit neue Jobs generieren. Auch das Consulting-Unternehmen Deloitte geht davon aus, dass unter dem Strich mehr neue Jobs geschaffen als ersetzt werden.

 Dies entspricht dem Zugang der heimischen Betriebe: Wie das Digitalisierungsbarometer der WK Tirol zeigt, sieht die Hälfte „Digitalisierung” als Chance, nur 16 Prozent bewerten die Entwicklung pessimistisch. „Die Wirtschaftskammer ist aktiv bemüht, Unternehmen Sorgen in Bezug auf die Digitalisierung zu nehmen. In Zukunft können wir nur mit neuen Produkte und innovativen Dienstleistungen punkten”, erklärt Vizepräsidentin Barbara M. Thaler, „aus meiner eigenen unternehmerischen Tätigkeit weiß ich, wie wichtig es ist, dass sich die Qualifikationen der Mitarbeiter laufend weiterentwickeln – und welche neuen Chancen das eröffnet.”

Für den Obmann der Tiroler IT-Wirtschaft, Christoph Holz, gilt es ebenfalls, den Gestaltungsspielraum zu nutzen: „Durch den Geburtenrückgang herrscht ohnehin akuter Fachkräftemangel – daran ändert die Digitalisierung nichts. Seit 200 Jahren wird das Märchen verbreitet, dass neue Technologien Arbeitsplätze vernichten – das hat sich stets als falsch erwiesen.” Jene Firmen und Arbeitnehmer, die dem Wandel positiv gegenüberstehen, können das Beste aus den neuen Herausforderungen machen (mehr dazu lesen Sie auch in einem Interview mit Trendforscher Nils Müller).

 

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