Schlosserei Stauder: Tradition trifft Innovation

Vom kleinen Privatauftrag bis hin zur Großbaustelle bedient die Stauder KG ihre Kunden seit über 100 Jahren nicht nur mit vollem Einsatz, sondern auch mit traditionellem Wissen und innovativen Ideen.

1898 von Andreas Stauder im Fasserhaus gegründet, 1906 an den heutigen Standort in der Husslstraße übersiedelt, hat der Familienbetrieb Stauder nicht nur gute Zeiten, sondern auch zwei Weltkriege überstanden. Seit 1969 wurde die Schlosserei vom derzeitigen Seniorchef Ernst Stauder erfolgreich geführt und Ende 2015 in die Hände der vierten Generation, Ernst Andre Stauder, übergeben. Für beide stand es nie außer Frage Schlosser zu werden und die Tradition fortzuführen.

„Seit der Gründung durch meinen Großvater war unser Betrieb eine Bau- und Kunstschlosserei. Sowohl mein Vater als auch ich selbst fertigten in Handarbeit Metallteile für die unterschiedlichsten Betriebe. Geländer, Schlüssel und Gitter aber auch Kunstschlosserarbeiten oder Grabkreuze standen an der Tagesordnung“, erzählt Ernst Stauder von den ursprünglichen Tätigkeiten. Sein Sohn und aktueller Chef, Ernst Andre Stauder, fügt jedoch ergänzend hinzu: „Diese Arbeiten machen wir selbstverständlich heute noch, unsere Geschäftsfelder sind nun aber weiter verstreut und moderner geworden.“ Von Aluminium-Glas-Fassaden über automatische Schiebetüren oder hochtechnologische Türschlösser, die per Handy bedient werden, erfüllt die Stauder KG fast jeden handwerklichen, metallenen Wunsch gemäß ihrem Firmenwortlaut „Handwerk in Metall“.

Stauder: Qualitätshandwerk-Tirol

Der Kundenkreis erstreckt sich von Privatpersonen, die ihre gusseiserne Pfanne zur Reparatur bringen bis hin zu hochtechnologischen Industriebetrieben. Denn zusätzlich zu den Eigenproduktionen vertreibt und montiert der Betrieb Produkte langjähriger Vertriebspartner beispielsweise im Bereich der Sicherheitstechnik.

Der mehrmals mit dem „Qualitäts-Handwerk Tirol“-Gütesiegel ausgezeichnete Traditionsbetrieb zählt acht Mitarbeiter, zwei davon sind bereits seit über 35 Jahren dem Unternehmen treu. „Es gibt bei uns keine Teilung in Fertigungs- und Montagetruppe. Jeder ist für seine Arbeit selbst verantwortlich und arbeitet die jeweiligen Schritte des Auftrages ab – von der Vermessung über den Bau bis hin zur Montage. Das ist unsere Philosophie“, so Stauder.

Tradition in vielen Belangen

Die Familie Stauder kann zudem stolz auf eine lange Tradition der Lehrlingsausbildung mit weit über 200 ausgebildeten Lehrlingen zurückblicken. „Wir haben laufend zwei Lehrlinge angestellt und haben meist kein Problem Nachwuchs zu finden. Einige warten sogar Monate lang, um in unserem geschichtsträchtigen Betrieb eine Lehre beginnen zu dürfen“, betont Stauder selbstsicher.

Im hauseigenen Kellergewölbe hat Ernst Stauder ein Museum über den gesamten Werdegang des Unternehmens eingerichtet. Gesellenstücke der Vorfahren sind dabei genauso zu bestaunen wie alte Handwerksstücke, die ihren Zweck jahrelang erfüllt haben und von Stauder an den Ort ihres Ursprunges zurückgebracht wurden. Für die Restaurierung antiker Wirtshausschilder nach alter Tradition wird oft noch auf betagtes Werkzeug aus dem Museum zurückgegriffen. Gleichzeitig will Stauder am Puls der Zeit bleiben, denn die Technik bleibt nicht stehen: „Auch wenn Handwerksbetriebe heutzutage nicht mehr ohne Computer auskommen, hoffe ich, dass unsere Metallteile nicht irgendwann ausgedruckt werden können. Das Handwerkliche muss erhalten bleiben, denn das ist das Schöne an unserer Arbeit“, so Stauder.

»Weitere Informationen: www.metall-stauder.at

Das Schlossermuseum im geschichtsträchtigen Kellergewölbe der Familie Stauder ist jedes Jahr am Nationalfeiertag und auf Anfrage kostenlos zugänglich.

Das Schlossermuseum im geschichtsträchtigen Kellergewölbe der Familie Stauder ist jedes Jahr am Nationalfeiertag und auf Anfrage kostenlos zugänglich. Foto: WKT

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