Umsätze österreichischer Einkaufszentren stagnieren

Österreichs Einkaufszentren haben schon bessere Zeiten gesehen, die Umsätze stagnieren. Der Online-Handel hingegen boomt und macht bereits 12 Prozent des Einzelhandelsumsatzes aus.

Die 100 größten Einkaufszentren mit jeweils mehr als 5.000 Quadratmetern Einkaufsfläche haben im Vorjahr zusammen 9,5 Mrd. Euro umgesetzt, nur jedes fünfte davon hat einen realen Umsatzzuwachs erzielt, hat RegioData errechnet.

Ohne Berücksichtigung der neuen Shopping Mall ELI in Liezen ergibt sich für 2016 sogar eine etwas geringere Quadratmeterproduktivität von rund 3.600 Euro pro Jahr und Quadratmeter vermietbare Fläche. Die höchsten Umsätze erzielen erneut der Messepark in Dornbirn (10.400 Euro/m2), der Europark in Salzburg und das Designer Outlet in Parndorf. 15 Shopping Malls hingegen haben eine jährliche Quadratmeterleistung von unter 3.000 Euro pro Quadratmeter, fünf setzen sogar weniger als 2.000 Euro pro Quadratmeter um. Auch der Anteil der leerstehenden Flächen ist von 3,6 Prozent (2015) auf 5,1 Prozent gestiegen.

Große Namen sind häufigste Mieter

Die häufigsten Mieter in den 100 größten Einkaufszentren sind allesamt bekannte Namen: Roma Friseurbedarf (58 mal), dm Drogeriemarkt (55 mal), Deichmann (51 mal) und Drei-Handyshops (50 mal). Im Gastronomiebereich führen Tchibo/Eduscho, die Interspar-Restaurants, McDonald’s und Nordsee die Liste an.

Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern ist Österreich bei der Shopping-Mall-Dichte in den letzten Jahren ins Mittelfeld abgerutscht. Mit rund 360 Quadratmetern Verkaufsfläche pro 1.000 Einwohner belegt Österreich Rang 10. Die größte Einkaufszentren-Dichte haben Norwegen (fast 800 m2), Luxemburg, Schweden, Estland und Finnland. (APA)

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