Florian Triendl ist Lehrling des Jahres 2016

Florian Triendl aus Absam ist Lehrling des Jahres 2016! Den jungen Mechatroniker, der seine Lehre bei GE Jenbacher GmbH & Co OG in Jenbach absolviert, hatten Leser der Tiroler Landeszeitung, Online-Voter sowie eine Fachjury unter den zwölf „Lehrlingen des Monats“ zum Sieger gekürt.

Neben den individuellen Leistungen in Schule und Betrieb zählten auch das Interesse an Weiterbildung, soziale Kompetenzen und ehrenamtliches Engagement zu den Auswahlkriterien für den Lehrling des Jahres.

LR Tratter betonte im Rahmen der Galanacht einmal mehr die zentrale Bedeutung der dualen Ausbildung: „Der in vielen Bereichen deutlich zu beobachtende Fachkräftemangel ist nicht nur in Tirol, sondern auch in anderen Bundesländern eine Herausforderung für den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft. Auch aus diesem Grund ist die laufende Fachkräfteoffensive so wichtig, denn unsere tüchtigen und engagierten Lehrlinge von heute sind die künftigen Facharbeiterinnen und Facharbeiter. Diese werden am Standort Tirol immer stärker nachgefragt!“ Die in Tirol stets niedrige Jugendarbeitslosigkeit sei ebenfalls in hohem Maß dem bewährten dualen Ausbildungssystem zu danken, ergänzt Arbeitslandesrat Tratter: „Ein großer beschäftigungspolitischer Vorteil, den die Lehre hier mit sich bringt!“

Engagiert in Beruf und Gesellschaft

Der junge Mechatroniker Florian Triendl hat alle drei Fachklassen mit ausgezeichnetem Erfolg und einem „Sehr gut“ in allen Gegenständen abgeschlossen. Vom Betrieb wird er besonders für seine Verlässlichkeit, Kollegialität, Pünktlichkeit und seinen Fleiß gelobt. Florian Triendl erhielt die Begabtenförderung des Landes Tirol, das Diplom der Tiroler Fachberufsschulen und holte sich im zweiten und dritten Lehrjahr den Landessieg beim Landeslehrlingswettbewerb. Zudem besuchte er als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr diverse Kurse und engagiert sich bei der Speckbacher-Schützenkompanie, beim Krippenverein Absam und den Absamer Matschgerern. Verbleibende Zeit widmet er seinen Hobbys, u.a. der Steirischen Ziehharmonika, der Gartenarbeit und dem Programmieren.

Land Tirol investiert in duale Ausbildung

Das Land Tirol setzt zahlreiche Maßnahmen für Jugendliche, insbesondere am Übergang Schule-Beruf. Für Projekte, die speziell den Lehrlingen zu Gute kommen, werden jährlich rund 3,7 Millionen Euro investiert. Mit Initiativen wie der Ausbildungsbeihilfe und der Begabtenförderung für Lehrlinge, der Lehrlingscard zur Gleichstellung mit SchülerInnen sowie der Förderung von Lehrlingsprojekten (u.a. Ausbildungsgarantie für Jugendliche, Ausbilderforum, Lehre und Matura, Lehrlingswettbewerbe, Lehrstellen- und Bildungsberatung) stärkt das Land Tirol konsequent Lehre und Auszubildende. Durch Auszeichnungen und Prädikate für Lehrlinge, Unternehmen und LehrlingsausbildnerInnen (v.a. Lehrling des Jahres bzw. Lehrlinge des Monats, Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb, Begabtenförderungsfeiern und Diplome für LehrlingsausbilderInnen im Rahmen des Weiterbildungspasses) wird gezielte Öffentlichkeitsarbeit geleistet.

10.708 junge Menschen in Ausbildung

Im Jahr 2016 waren 10.708 junge Menschen in Ausbildung, davon 7.126 (66,6 Prozent) Burschen und 3.582 (33,4 Prozent) Mädchen. Damit entscheiden sich nach wie vor knapp 49 Prozent für eine Lehre. Insgesamt gibt es über 150 Lehrberufe. Die beliebtesten sind Einzelhandel (1.480), Metalltechnik (1.012) und Elektrotechnik (897), wobei fast die Hälfte aller Lehrlinge in der Sparte Gewerbe und Handwerk ausgebildet wird. Die Zahl der Tiroler Lehrbetriebe beläuft sich auf 3.443.

Im Bild oben: LR Johannes Tratter (re.) gratulierte Florian Triendl zur Auszeichnung Lehrling des Jahres 2016. Mit ihm freut sich Eugen Hotarek, Leiter der Lehrlingsausbildung bei GE Jenbacher.

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