Arbeitskosten in Österreich sieben Euro über EU-Schnitt

Von 4,40 Euro bis 42 Euro reicht die Spanne der Arbeitskosten in der EU. Die harte, weil billige Konkurrenz kommt aus dem Osten. Österreich liegt bei den Arbeitskosten über dem EU-Schnitt – auch in einem anderen Ranking. 

Im Jahr 2016 lagen die durchschnittlichen Arbeitskosten in Österreich pro Stunde in der gesamten Wirtschaft (ohne Landwirtschaft und öffentliche Verwaltung) in der Europäischen Union schätzungsweise bei 25,40 Euro und im Euroraum bei 29,80 Euro.

Niedrigste Arbeitskosten in Bulgarien und Rumänien, höchste in Dänemark und Belgien

Die Statistik zeigt: Österreich zählt in Sachen Arbeitskosten zu den Spitzenreitern in der EU.

Die niedrigsten Arbeitskosten pro Stunde wurden in Bulgarien (4,40 Euro), Rumänien (5,50 Euro), Litauen (7,30 Euro), Lettland (7,50 Euro), Ungarn (8,30 Euro) und Polen (8,60 Euro) verzeichnet und die höchsten in Dänemark (42 Euro), Belgien (39,20 Euro), Schweden (38 Euro), Luxemburg (36,60 Euro) und Frankreich (35,60 Euro). Für Österreich betrugen die durchschnittlichen Arbeitskosten pro Stunde im Jahr 2016 32,70 Euro.

Lohnnebenkosten in Österreich im EU-Spitzenfeld

Laut EUROSTAT liegt Österreich auch bei den Lohnnebenkosten am oberen Ende der Skala und ebenfalls über dem EU-Durchschnitt (23,9 Prozent). Spitzenreiter ist Frankreich mit 33,2 Prozent, gefolgt von Schweden (32,5 Prozent). Mit 26,3 Prozent liegt Österreich knapp hinter Belgien (27,5 Prozent) und der Tschechischen Republik. Die geringsten Lohnnebenkosten fallen mit 6,6 Prozent in Malta an.

 

» Mehr Informationen:
Eurostat: Arbeitskosten in der EU

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