Skinnovation 2017: Voller Erfolg für Start-up Event auf Skiern

Innovative Ideen entstehen nicht in langweiligen Konferenzräumen. An drei Tagen ermöglichten im Zuge von Skinnovation 30 internationale Speaker inspirierende Momente für 200 Jungunternehmer und Start-up Interessierte  jenseits von 2000 Meter Seehöhe.

Gestartet als Projekt der Universität Innsbruck und der WK Tirol, unterstützen zahlreiche lokale Partner diese Idee. Skinnovation 2017 fand vom 9. bis zum 11. März 2017 am WIFI Tirol, der Axamer Lizum, in der Schlick 2000, auf der Innsbrucker Nordkette und in der Kulturbackstube “Die Bäckerei” statt. Das zweite Jahr in Folge wurde die innovative Start-up Konferenz der Universität Innsbruck und der Wirtschaftskammer Tirol zum vollen Erfolg und soll auch 2018 wieder Skinnovators mit ihren innovativen Ideen nach Innsbruck bringen.

Nach einer langen und harten Vorbereitung entscheiden nur wenige Minuten über Sieg oder Niederlage. Es braucht die besten Trainer, um Höchstleistungen erbringen zu können. So wie dies für Spitzensportler beim Skisport gilt, so ist dies auch für Start-up-hungrige Persönlichkeiten der Fall. Dazu bietet Skinnovation den idealen Rahmen: Innovative Köpfe aus ganz Europa kommen mit erfolgreichen Unternehmensgründern zusammen und verfeinern dort ihre Konzepte oder lassen sich beim Einkehrschwung einfach für neue Ideen und Ansätze inspirieren. Bei den Abendveranstaltungen konnten die Teilnehmer wichtige Kontakte knüpfen und sich bei einem Pitching-Contest mit ihren Ideen unter Beweis stellen.

Sweetsticks setzt auf Nostalgie

Mehr als 200 Gründer aus über 20 Nationen haben 2017 an Skinnovation teilgenommen. Ein Start-up davon war “Sweetsticks” aus Berlin.  Wer kennt sie noch, die alten Wanderstöcke mit den verschiedenen Wapperln drauf (siehe Bild oben)? Und genau die, hat “Sweetsticks” wieder ins Leben zurück gerufen. “Wir sind die erste und einzige Marke, die Stockwapperln speziell für Ski- und Trekkingstöcke vertreibt. Dabei haben wir über 20.000 Nostalgiemotive im Angebot, sowie moderne Statement- und Lifestyledesigns. Mit unseren Partnern aus Sport und Tourismus entdecken wir die Wapperln als modernes Merchandise- und Werbemittel”, erzählt Gründer Julian Lösche gemeinsam mit seiner Geschäftspartnerin Sandra Berghammer.

Die Tirolerin sieht in ihrer Heimat viel Potenzial für ihre Stocknägel und hat sich aus Skinnovation viel Input holen können: “Die Auswahl an verschiedenen Themen und Locations eignete sich hervorragend zum kennenlernen und austauschen. Ich habe starke Persönlichkeiten getroffen, potenzielle Kunden und Geschäftspartner, sowie Empfehlungen bekommen und geben können.”

Pitch Doctor von Skinnovation begeistert

Einer der Keyenotespeaker bei Skinnovation 2017 war Christoph Sollich, bekannt auch als der “Pitch Doctor”. Für ihn war das Start-up-Event ein einmaliges Erlebnis: “Man sitzt nicht nur in einem Konferenz-Saal und hält bzw. hört Vorträge, sondern man erlebt – beim Skifahren, beim Après Ski, beim Dinner auf 2000m Höhe mit Blick über die Stadt – tatsächlich etwas von Innsbruck. Und das unterscheidet Skinnovation von anderen Start-up-Events und macht es einzigartig.”

Nachdem der gebürtige Berliner auch gelernt hat, was Schlutzkrapfen sind, würde er Innsbruck mit seinem Charme sofort an die Start-up-Szene verkaufen und als Gründerstandort vermarkten: “Für alle ski- und bergbegeisterten Gründer hat Innsbruck natürlich viel zu bieten. Gerade wenn das Start-up thematisch in die Berge passt. Insgesamt sind für Start-ups immer Orte interessant, wo es ein großes und aktives Ökosystem gibt. Und das Ökosystem besteht nicht nur aus Start-ups, sondern auch aus Co-Working-Spaces, Universitäten, aber auch größeren Firmen, die mit Startups zusammen arbeiten wollen. Da entsteht in Innsbruck schon einiges, aber natürlich ist noch Luft nach oben.”

Vielfalt an Geschäftsideen

Für den Landesvorsitzenden der Jungen Wirtschaft Tirol, Clemens Plank, war der Mix und die Vielfalt aus den unterschiedlichen Nationalitäten und Geschäftsideen das absolute Highlight: “Wir benötigen frische, pfiffige Ideen aus welchen Unternehmen entstehen und welche Arbeitsplätze generieren. Skinnovation ist eine geniale Möglichkeit unseren Wirtschaftsstandort Tirol im besten Licht international zu präsentieren.”

„Netzwerke sind vor allem für Start-ups besonders wichtig. Auch heuer ist es uns gelungen, mit Skinnovation eine Basis für neue Verbindungen und gegenseitiges Lernen zu schaffen und Innsbruck als Fixpunkt von Experten und Start-ups zu begeistern”, so JW-Vorsitzender Clemens Plank. „Wir gehen hier mit gutem Beispiel voran und sehen Events wie Skinnovation als wichtiges Signal für eine innovative Wirtschaft”, erklärt auch Johann Füller, der Schirmherr und Mitinitiator des Projektes ist.

WK-Tirol Präsident Jürgen Bodenseer unterstützt dieses Projekt von ganzem Herzen, da es wichtige Impulse für die lokale Gründerszene bringt: „Das einzigartige Konzept von Skinnovation ermöglicht der innovativen Gründerszene jene Beachtung, die sie auch verdient. Jungunternehmer leisten essentielles für die Innovationskraft der Tiroler Wirtschaft und müssen von uns entsprechend gefördert werden. Ich freue mich, dass sich Skinnovation bei uns in Innsbruck etabliert hat.”

» Weitere Informationen: www.skinnovation.io

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