Roboter zahlen keine Steuer

ÖGB-Boss Erich Foglar verlangt eine Robotersteuer. Doch Roboter bezahlen keine Steuern. Diese Abgabe bestraft innovative Betriebe und vernichtet massenweise Arbeitsplätze. “Foglar soll sein Hirn benützen”, fordert Bodenseer.

Die Wertschöpfungsabgabe war vorgestern, die Maschinensteuer gestern, heute sagt die Gewerkschaft “Robotersteuer” dazu. “Auch ein neues Wort ändert nichts daran, dass eine Wertschöpfungsabgabe eine zusätzliche Belastung für den Hochsteuer-Standort Österreich darstellen würde. Roboter zahlen keine Steuern – es sind die Betriebe, die mit dieser neuen Abgabe zur Kasse gebeten werden”, erklärt WK-Präsident Jürgen Bodenseer. Dahinter stehen ziemlich abstruse Überlegungen: “Auch Roboter werden teilweise von Robotern gebaut, aber von Menschen erdacht und programmiert. Dabei denken “Folgarhirne” offenbar immer nur an riesige menschenleere Fabrikhallen. Solche “Roboter” erzeugen auch Semmeln, verpacken Tomaten und Erbsen, biegen Bleche zurecht und schweißen in Mittelbetrieben Werkstücke”, so Bodenseer.

Im Klartext bedeutet das: Eine derartige Robotersteuer lässt sich nicht auf Roboter einschränken und bräuchte eine totale Änderung des Steuersystems. Über weite Strecken würde diese Steuer Neuerungen verhindern und innovative Betriebe bestrafen. “Wenn wir in Österreich als Hochsteuerland noch Golden Plating betreiben, dann kicken wir uns selbst aus dem Markt und zerstören massenweise Arbeitsplätze und damit Wohlstand und Sicherheit. Wenn Foglar das will, dann ist er am Holzweg und schadet seinen Genossen – vor allem aber seinen Mitgliedern. Wenn er noch nicht richtig darüber nachgedacht hat, dann soll er sein Hirn benützen”, fordert Bodenseer.

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