BBS – Mit Kraft und Motivation durch den Beton

„Man steht am Montag auf der Europabrücke und am Mittwoch in Salzburg im Museum“, erklärt Wolfgang Niedermühlbichler, Chef von Betonbohr-Service Unterland (BBS), einer der größten Betonschneidefirmen Westösterreichs.

Der Job im Baunebengewerbe ist äußerst abwechslungsreich, erfordert körperliche Fitness und begeistert die unterschiedlichsten Charaktere. In die Selbständigkeit kam Wolfgang Niedermühlbichler über Umwege. Vor der Unternehmensgründung im Jahr 2002 wollte der gelernte Landmaschinenmechaniker und Schmied bei seinen ursprünglichen Handwerken bleiben. Die Idee von BBS ging durch die starke Nachfrage in einer noch jungen Branche aber sofort auf. Wollte Niedermühlbichler das Unternehmen zu Beginn nur mit seiner Frau führen, hatte er aufgrund der vielen Aufträge nach einem Jahr bereits vier Mitarbeiter. Heute habe sich die Anzahl der Mitarbeiter mit knapp 40 auf ein gutes Maß eingependelt.

Standort Ellmau ist das Nonplusultra

Der Ellmauer Firma fehlt es bis heute nicht an Aufträgen im In- und Ausland. Obwohl sich die Auftragslage zu 80 bis 85 Prozent auf die Umgebung konzentriere, gebe es auch Baustellen in Südtirol oder Großstädten wie München. Dort wirkte BBS unter anderem beim Bau eines neuen Standortes der Baywa AG mit. Durch Tirols Lage im herzen Europas werden Metropolen und entlegenere Gebiete gleichermaßen schnell erreicht. „Der Standort in Ellmau ist für die Firma BBS sicher das Nonplusultra“, ist Niedermühlbichler überzeugt.

Durch Fortbildungen im internationalen Ausland sammeln die Mitarbeiter von BBS länderübergreifende Erfahrungen, da es in Österreich derzeit noch keine Ausbildung im Bereich Betonbohren und -sägen gibt. Ein Job in der Betonverarbeitung bietet jedoch motivierten und technisch versierten Quereinsteigern eine ideale Berufschance im Baunebengewerbe.

Niedermühlbichler ist sich sicher, dass das Gewerbe besser sei als sein Ruf. „Man muss eben ein guter Teamplayer sein und körperlich fit. Auf Baustellen ist man sein eigener Chef – ein gewisses technisches Verständnis vorausgesetzt.“

BBS – vielseitig und fortschrittlich

Gebaut wird heutzutage das ganze Jahr hindurch. BBS betreibt auch Transporte und Schneeräumdienste im Winter. Das Hauptgewerbe bleibt aber das Betonschneiden und -bohren. Niedermühlbichlers Mitarbeiter haben das ganze Jahr über höchste Priorität: „Man muss die Leute motivieren, pushen und ein gutes Miteinander haben, sonst funktioniert es nicht.“

Die Betonverarbeitung ist ein abwechslungsreicher und oftmals abenteuerlicher Job. Vom kontrollierten Abbau und Sprengungen von Betonkonstrukten bis zu Erdbau und Seilsägen stehen die unterschiedlichsten Aufgaben an der Tagesordnung. Die Arbeitnehmersicherheit hat sich durch moderne Maschinen deutlich verbessert. Der Maschinenpark von BBS ist äußerst fortschrittlich.

35 bis 40 Mitarbeiter je nach Auftragslage und Saison verwenden heute die Maschinen im Großraum Tirol und Voralberg sowie in Deutschland und Italien. Betonbohrer und -schneider müssen schnell auf- und abgebaut werden, sind sie doch meist nur ein bis zwei Wochen auf einer Baustelle – dann geht’s auf zu neuen Herausforderungen.

»Weitere Informationen: www.bbs-tirol.at

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