Ideale Starthilfe in eine erfolgreiche Zukunft

Frische Ideen benötigen Unterstützung bei Konzept und Förderungen. Die Sparte Bank und Versicherung und die Cemit begleiten Start-ups aus Tirol beim Erwachsenwerden.

Sie stellen Innovationen im Hochtechnologiebereich her, verbessern die optische Linsentechnik oder planen ein Pilotprojekt für die Tiroler Gesundheitsvorsorge. Ihnen gemeinsam ist: Sie sind jung, revolutionieren Prozesse und Produkte oder erschaffen etwas von Grund auf Neues. Die Rede ist von den drei Tiroler Start-ups BHS-Technologies, Diffratec Optics OG und Animys, deren Situation jedoch exemplarisch für viele andere steht: Es fehlt oft sowohl am notwendigen Startkapital als auch am Know-how, wie an Förderungen heranzukommen ist.

Auch Tiroler Start-ups brauchen Unterstützung

Damit innovatives Potenzial nicht brachliegt, wurden zahlreiche Initiativen ins Leben gerufen, auch die Wirtschaftskammer Tirol trägt dazu bei, Start-ups mit Zukunftschancen beim Erwachsenwerden zu unterstützen. So etwa zum Beispiel mit der im Juli 2016 gestarteten Kooperation der Sparte Bank und Versicherung mit der Cemit, wie Harald Wanke, Obmann der Sparte Bank und Versicherung, erklärt: „Es gibt in Tirol ein großes Potenzial an kreativen Ideen, die Herausforderungen der neu gegründeten Unternehmen sind hier jedoch die gleichen wie überall. Uns war es deshalb von Anfang an ein Anliegen, lokale Start-ups zu unterstützen – schnell, unkompliziert und vor allem vor Ort.“

Vielen Start-ups fehlten die Zeit und das Wissen, sich gezielt um Förderungen oder die Erstellung eines klaren Projektkonzeptes zu kümmern, weiß auch Cemit-GF Bernhard Hofer: „Das ist jedoch der wichtigste Schritt, den wir gerne übernehmen. Wir finden die richtige Förderung, erledigen die Verwaltung und alles, was rund um ein Forschungsprojekt anfällt. Die Kunden gewinnen dadurch wieder mehr Zeit für die Forschung und für die Beschäftigung mit ihrem Produkt.“

Von der Idee zur GmbH

Ein Unternehmen, welches von der Zusammenarbeit mit Cemit wesentlich profitiert hat, ist BHS-Technologies (Bild oben: BHS Gründerteam mit Cemit-GF Bernhard Hofer). Am Anfang der im Februar 2017 gegründeten GmbH stand die Idee, ein dynamisches Operationsmikroskop mit Roboterarm für mikrochirurgische Eingriffe zu entwickeln. Im Oktober 2016 begann die Cemit mit der Ausarbeitung eines Businesskonzepts sowie einer Strategie, wie öffentliche Fördergelder besser in Anspruch genommen werden können. Heraus kam wie eine echte Innovation, ein dynamisches Operationsmikroskop entwickelt und realisiert werden kann.

Ähnlich liest sich auch der „Lebenslauf“ der Diffratec Optics OG. Ziel war es, die Technologie der sogenannten „durchstimmbaren Linse“ besser zu vermarkten, vor allem im Hinblick auf die großen Smartphone-Hersteller. Denn hinter diesem sperrig klingenden Begriff versteckt sich eine komplexe Technologie, mit welcher die Linsentechnik bei Smartphones deutlich verbessert werden kann. Dank Unterstützung der Cemit ist es gelungen, einen Businessplan zu erstellen und eine Gesellschaft zu gründen.

Auf einem erfolgreichen Weg ist auch das Unternehmen Animys. Ein Team aus Ärzten, Psychotherapeuten und Unternehmern hat bereits eine App für die mobile Analyse von Verhaltensweisen von Personen entwickelt. Das junge Unternehmen, welches zu einem echten Pilotprojekt in der Tiroler Gesundheitsvorsorge werden will, befindet sich noch in der Startphase, wurde aber von der Cemit mit einem vielversprechenden Businesskonzept unterstützt.

Bis das Kind auf eigenen Beinen steht

Ideen mit Potenzial über die schwierige Anfangszeit zu begleiten ist für Hofer und Wanke Motivation, auch in Zukunft weiterzumachen. Nach den ersten acht Monaten sind die beiden mit der Bilanz auf jeden Fall sehr zufrieden. Insgesamt konnten bereits neun Projekte bzw. angehende Unternehmen unterstützt werden. Die Rückmeldungen seien äußerst positiv und das Konzept so simpel wie erfolgversprechend: „Wir helfen dem Kind, bis es auf eigenen Beinen stehen kann. Danach muss es sowieso selber schauen, dass es nicht mehr hinfällt“, bringen die beiden ihre Mission mit einem Lächeln auf den Punkt.

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