Stüdlhütte: Kulinarisches Highlight am Großglockner

Vor 20 Jahren begann die Hüttenwirtelaufbahn von Georg Oberlohr auf der damals vom DAV, Sektion Oberland, neu errichteten Stüdlhütte oberhalb von Kals – einem der wichtigsten Stützpunkte für die Besteigung des Großglockners.

Noch immer wirkt die Architektur der „neuen“ Stüdlhütte – der Vorgängerbau wurde von Johann Stüdl bereits 1868 errichtet – futuristisch und beispielgebend in Funktionalität, Energieeffizienz und vielen in 2.800 m Seehöhe entscheidenden Details. Nachrüstungen und Optimierungen waren notwendig, vor allem, um die Hütte auch während der Skitourensaison betreiben zu können.

Allerdings ist nicht nur die „Hardware“ bei diesem hochalpinen Refugium in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern etwas Besonderes. Dazu Georg Oberlohr: „Wir sind bei der Verpflegung unserer Gäste neue Wege gegangen. So bieten wir ein reichhaltiges Frühstücksbuffet an; auch das Abendessen gibt es in Buffetform mit einer Speisen-Vielfalt, die man auf einer derart exponiert gelegenen Schutzhütte nicht erwartet. Das gilt auch für Á-la-carte-Gerichte zu Mittag.

Stüdlhütte bietet höchste Qualität

Wir haben uns dazu entschieden, nur Frischware in höchster Qualität, wenn möglich aus der Region, zu verarbeiten. Bei uns gibt es nichts aus der Dose; Fertigprodukte sind tabu. Sogar Brot und Gebäck stellen wir selbst her – bis zu zehn Sorten!“ Das Ergebnis: Überraschte, begeisterte Gäste! „Die hervorragende Küche der Stüdlhütte hat sich herumgesprochen und war auch mitentscheidend, dass bei uns – vor allem in der Vor- und Nachsaison – viele mehrtägige Kurse und Seminare – etwa von Bergrettern, Polizei, Bundesheer und alpinen Vereinen – gebucht werden. Wir haben dafür die geeigneten Räumlichkeiten und die notwendige Infrastruktur wie Beamer und WLAN“, so der Hüttenwirt.

„Das hohe Niveau in Küche und Service ist nur mit hochqualifiziertem Personal möglich. Eine entscheidende Rolle kommt unserer langjährigen Küchenchefin Sigrid Unterguggenberger zu, die für Vielfalt und Abwechslung sorgt, kulinarische Themenwochen gestaltet und dabei auch die schwierige Logistik im Griff hat.

Genaue Planung wichtig

Jede Lebensmittelbestellung erfordert eine zwei- bis dreitägige Vorlaufzeit. Da muss man vorausschauend agieren und immer einen Plan B verfügbar haben. Immerhin gilt es, bis zu 120 Gäste zufriedenzustellen“, erklärt Oberlohr, dem viel daran liegt, das Image der Arbeit auf Schutzhütten zu verbessern: „Viele meinen, die Arbeit hier heroben auf der Stüdlhütte sei inhaltlich nicht so anspruchsvoll – damit liegen sie völlig falsch. Um Qualität bieten zu können, brauchen wir genauso wie die Betriebe im Tal bestens ausgebildete Profis – wahrscheinlich müssen unsere Leute wegen der erschwerten Bedingungen sogar noch mehr können.“

»Weitere Informationen zur Stüdlhütte: www.stuedlhuette.at

Die Stüdlhütte-Wirtsleute Georg Oberlohr und Elvira Sieber auf ihrem „Hausberg“, dem Großglockner.

Die Stüdlhütte-Wirtsleute Georg Oberlohr und Elvira Sieber auf ihrem „Hausberg“, dem Großglockner. Foto: Georg Oberlohr

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