Die Top-Erfolge 2016 für die Wirtschaft

Erzielt, erreicht, erleichtert: Vom Start-up Förderungspaket bis zur Investitionszuwachsprämie für KMU brachte das vergangene Jahr viele Verbesserungen für die heimische Wirtschaft.

In vielen Punkten konnte eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Unternehmen durchgesetzt werden. Hier sind unsere Top Ten-Erfolge 2016 für die Wirtschaft:

Erreicht: Start-up Förderungspakete
Per Jahresbeginn 2017 startete das Start-up-Paket der Bundesregierung: Die Lohnnebenkosten der ersten drei Angestellten werden ab Jahresbeginn über drei Jahre mit insgesamt 100 Millionen Euro gefördert. Wirtschaftsministerium und
Technologieministerium steuern jeweils die Hälfte der Mittel bei.

✓ Erleichtert: Lohnnebenkosten
Die Arbeitgeberbeiträge zum FLAF sinken per Jahresbeginn 2017 um 0,4 Prozentpunkte, nächstes Jahr dann um weitere 0,2 Prozentpunkte. Gemeinsam mit den vorhergegangenen Senkungen beträgt die Entlastung bei den Lohnnebenkosten für Unternehmen fast
einer Milliarde Euro.

✓ Verbessert: Arbeitszeit
Wir haben 2016 gesetzliche Lockerungen der Arbeitszeitregelungen erreicht: etwa die Erhöhung der Höchstarbeitszeit von zehn auf zwölf Stunden bei „aktiver Reisezeit“ und die Erhöhung der Höchstarbeitszeit bei minderjährigen Lehrlingen. Die Regierung hat weitere Flexibilisierungsschritte für heuer in Aussicht gestellt. Auf KV-Ebene gilt das Zeitkonten-Modell des Fachverbandes der Maschinen-, Metallwaren- und Gießereiindustrie als Beispiel gebend.

✓ Durchgesetzt: Investitionszuwachsprämie für KMU
Die Regierung setzt die Forderung der WKÖ nach einer Investitionszuwachsprämie um: Für Klein- und Mittelbetriebe gibt es 2017 und 2018 insgesamt 175 Millionen Euro. Betriebe mit bis zu 49 Mitarbeitern bekommen den Investitionszuwachs von mindestens 50.000 Euro und höchstens 450.000 Euro mit 15 Prozent Prämie gefördert. Mittlere Unternehmen (bis 249 Mitarbeiter) bekommen zehn Prozent Prämie.

✓ Verlängert: Handwerkerbonus
Der Handwerkerbonus wird verlängert. Gefördert werden Arbeitsleistungen von Handwerkern und befugten Unternehmen für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen in privaten Haushalten. Die Vergabe der Förderungen erfolgt in der Reihenfolge der eingelangten Förderansuchen. Bis zu 20 Prozent der Kosten für Arbeitsleistungen in Höhe von maximal 3.000 Euro werden gefördert.

✓ Entfallen: Bankenabgabe
Die Bankenabgabe wird von bisher 640 Millionen Euro – gegen eine Abschlagszahlung von einer Milliarde Euro ab 2017 – auf 100 Millionen Euro jährlich gesenkt. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des österreichischen Finanzplatzes und die Wirtschaft insgesamt.

✓ Begünstigt: Schwellenwertverordnung
Die Schwellenwerte-Verordnung geht für zwei Jahre in die Verlängerung. Öffentliche Auftraggeber können bis 31. Dezember 2018 Aufträge in Höhe von bis zu 100.000 Euro direkt an Unternehmen der Bau-, Liefer- und Dienstleistungsbranchen vergeben.

✓ Erzielt: Teilzeit nach Krankenstand
Eine Sozialpartner-Forderung wurde umgesetzt: Ab 1. Juli 2017 wird es möglich, nach langen Krankenständen schrittweise wieder in den Beruf einzusteigen. Das Modell ist für Arbeitgeber und Arbeitnehmer freiwillig. Die wöchentliche Normalarbeitszeit darf für die Dauer von maximal sechs Monaten um höchstens 50 Prozent und mindestens 25 Prozent reduziert werden.

✓ Verhandelt: Gewerbeordnung
Die Reform der Gewerbeordnung bringt zahlreiche Erleichterungen: schnellere und einfachere Verfahren durch die Reform des Betriebsanlagenrechts, eine Kostenentlastung der Betriebe bei Gewerbeanmeldung und Erleichterungen von Neugründungen.

✓ Unterstützt: Exporterfolge
Die Außenwirtschaft Austria unterstützt heimische Betriebe beim Export. Trotz schwieriger weltweiter Rahmenbedingungen wird Österreich 2016 ein Exportvolumen (Waren und Dienstleistungen) von knapp unter 190 Milliarden Euro erreichen.

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