Business Beat misst Mitarbeiterzufriedenheit in Unternehmen

Das Start-up Business Beat aus Innsbruck hat eine Online-Anwendung entwickelt, welche die Mitarbeiterzufriedenheit in Betrieben wöchentlich misst und definiert.

Konventionelle Mitarbeiterbefragungen nerven üblicherweise. Sie rauben Ressourcen, kosten viel Geld und auch Zeit, liefern meist Momentaufnahmen und am Ende hinterlassen sie einen Zahlenfriedhof ohne wirksame Maßnahmen. Dennoch ist es wichtig herauszufinden, was Mitarbeiter genau brauchen um sich im Betrieb wohlzufühlen. Denn wie heißt es so schön: Ein Unternehmen ist nur so gut wie seine Mitarbeiter.

Das Start Up Trigger Research aus Innsbruck hat deshalb ein Tool entwickelt, wie der Herzschlag im Unternehmen gemessen werden kann. Die beiden Köpfe dahinter sind Andreas Hermann und Tobias Bayer. Arbeitspsychologe der eine, Informatiker der andere. Die beiden Augsburger Jungunternehmer haben sich zusammengetan, um den Puls in Unternehmen zu messen. „Ursprünglich als Marktforschungsinstitut für Steakholder-Befragungen (Kunden, Lieferanten) sind wir in die Mitarbeiterbefragung gerutscht“, erklärt Geschäftsführer Andreas Hermann.

Puls der Mitarbeiter

Aus Trigger Research ist dann schnell business-beat.com entstanden. „Wir haben gesehen, dass herkömmliche Marktforschungsmethoden oft müßig sind. Jeder schüttelt den Kopf, wenn er 20 oder mehr Fragen am Stück beantworten soll.“ Mit dem Business Beat Monitor will das Start Up Mitarbeiterbefragungen revolutionieren. Schnell und unkompliziert werden Umfragen im Team möglich gemacht und bekommt auch gleich ein Resümee. Man habe 15 Fragen formuliert, die geeignet seien, die Befindlichkeit im Unternehmen genau zu erfassen.

„Die Mitarbeiter werden einmal in der Woche zu einer Frage eingeladen. Zum Beispiel: „Wie geht es dir heute in der Arbeit?“. Dann wird das auf einer Skala von eins bis sechs bewertet. Wenn die Mitarbeiter schlecht bewerten, können sie auch anführen, was es bräuchte um die Situation zu verbessern. Somit habe ich ein exzellentes Kommunikationstool im Human Resources-Bereich und als Führungskraft bekomme ich einmal pro Woche ein Stimmungsbild und Vorschläge zu Verbesserungswünschen – bereits sortiert nach deren Wichtigkeit“, erklärt Andreas Hermann. „Weiters können auch basisdemokratische Abstimmungen damit gemacht werden. Ein Beispiel wäre: wollen Mitarbeiter Joghurt oder Äpfel zur freien Verfügung. Und mit diesem Tool hat man es schwarz auf weiß“, erklärt Trigger Research-Chef Andreas Hermann.

Ideal ist Business Beat für Unternehmen ab zehn bis 15 Mitarbeitern. Derzeit ist die Online-Anwendung gratis über die Homepage verfügbar.
Aktuell ist Business Beat bereits bei mehr als 100 Unternehmen im deutschsprachigen Raum im Einsatz. „Die nächsten Ziele sind sicher, international Fuß zu fassen und mit Business Beat Premium den nächsten Schritt zu setzen“, so
Hermann abschließend.

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