Hörl: Minister Stöger ignoriert Realität im Tiroler Tourismus

In Tirol gibt es bei Köchen derzeit drei Mal so viele offene Stellen wie Suchende. Tourismusobmann Franz Hörl ortet Ahnungslosigkeit bei Arbeits- und Sozialminister Stöger.

„Minister Stöger scheint keine Ahnung zu haben, was in der Wirtschaft wirklich passiert“, richtet der Tiroler Tourismusobmann Franz Hörl Arbeits- und Sozialminister Alois Stöger in Richtung Wien aus. Die Bedürfnisse des Tiroler Tourismus, einer maßgeblichen Leitbranche mit dem größten Beschäftigungszuwachs der letzten Jahre, dürften dem Minister jedenfalls fremd sein.

„Aktuell sind beim AMS fast dreimal so viele freie Stellen für Kellner und vier Mal so viele für Köche gemeldet, als es Suchende gibt – und das in der Hochsaison“, ärgert sich Hörl über die Untätigkeit in Wien. Tatsächlich stehen in Tirol 655 offenen Stellen für Kellner nur 239 Arbeitslose gegenüber. Noch dramatischer die Lage bei den Köchen: Hier ist das Verhältnis 549 offene Stellen zu 134 Suchenden.

Das Tiroler Steuergeld wird in Wien gerne gesehen. „Deshalb können wir auch verlangen, dass man die Besonderheiten des erfolgreichen Tiroler Tourismus berücksichtigt“, hält der Tiroler Tourismusobmann fest. „Wir brauchen ausgebildete Fachkräfte in unseren Betrieben. Die Tourismusberufe müssen deshalb auf die Mangelberufsliste. Jetzt!“

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