Silvesterfeuerwerk: Verantwortungsvoller Umgang hat oberste Priorität

Sicherheit und Qualität haben für den heimischen Pyrotechnikfachhandel oberste Priorität. Neben einem verantwortungsvollen Umgang mit Feuerwerkskörpern sollten auch die gesetzlichen Beschränkungen beachtet werden, damit ein reibungsloses Silvester garantiert ist.

Zum Jahreswechsel wird der heimische Pyrotechnikhandel wieder rund 80 Prozent seines Jahresumsatzes machen. Die Auswahl an Feuerwerkskörpern in den rund 200 Tiroler Verkaufsstellen ist groß. Am meisten nachgefragt werden nach wie vor Raketen, sie dominieren auch die Verkaufscharts mit einem Markanteil von rund 50 Prozent. Besonders beliebt sind mit einem Anteil von rund 40 Prozent aber auch die sogenannten Batteriefeuerwerke und ganz neu, die sogenannten Verbundfeuerwerke, diese bestehen aus mehreren Batterien.

Sicherheit hat oberste Priorität

„Der Pyrotechnikhandel in Österreich tut sehr viel, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllenund bezüglich Sicherheitsauflagen stets auf dem letzten Stand zu bleiben. Denn die Sicherheit der Kundinnen und Kunden hat für uns oberste Priorität“, betont Christoph Riedl, Sprecher des Pyrotechnikhandels in der WK Tirol und meint weiter: „Wir appellieren zum verantwortungsvollen Umgang mit Raketen und Knallkörpern und machen auf die Notwendigkeit der sachgerechten Lagerung von Pyrotechnika aufmerksam.“ Deshalb empfehlen Fachhändler, sich an der so genannten CE-Kennzeichnung zu orientieren: Dabei handelt es sich um die Buchstaben CE in Verbindung mit einer mehrstelligen Ziffer.

Weiters ruft Riedl in Erinnerung, dass das Abfeuern von pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie F2 im Ortsgebiet und in Menschenansammlungen verboten ist. Jedoch kann auch der zuständige Bürgermeister diese Verwendung von Teilen des Ortsgebiets ausnehmen. Auch sind die Altersbeschränkungen beim Kauf von pyrotechnischen Gegenständen zu beachten und einzuhalten: So dürfen zum Beispiel pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F 1 – dazu gehören etwa „Knallerbsen“, oder „Feuerkreisel“ – nicht an unter 12-Jährige abgegeben werden, und Feuerwerksartikel der nächsthöheren Kategorie F 2 – wie z.B. „Vulkane“ oder Raketen – erst von Personen, die 16 Jahre oder älter sind, erworben werden. Bei Verstößen gegen die gesetzlichen Bestimmungen sind unter anderem Strafen bis zu 3.600 Euro vorgesehen.

Kein generelles Feuerwerksverbot

In diesem Zusammenhang weist Riedl auch darauf hin, etwaige Verordnungen von Bezirkshauptmannschaften zu beachten, die die Gefahr von Waldbränden durch Silvesterfeuerwerke eindämmen sollen: „Diese Verordnungen beziehen sich auf Waldgebiete und deren Gefährdungsbereiche. Auf Flächen, die weder im Ortsgebiet, noch im Wald oder in einem gefährdeten Bereich liegen, können selbstverständlich auch private Feuerwerke abgeschossen werden. Ein generelles, flächendeckendes Feuerwerksverbot gibt es also nicht – ein solches auf Basis des Forstgesetzes zu erlassen, wäre auch gar nicht möglich.“

Der Tiroler Pyrotechnik-Fachhandel hat eine Broschüre erstellt, in der alle wichtigen Informationen rund um das perfekte, private Feuerwerk − vom Kauf bis zur Zündung − zu finden sind. Die Broschüre kann ebenso wie eine Liste aller Tiroler Pyrotechnik-Fachhändler im Internet unter WKO.at/tirol/pyrotechnikhandel heruntergeladen werden.

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