Digitalisierung: Fakten und Chancen

Rund 50 interessierte Gäste aus der Region sind am Dienstag in die Trofana nach Imst gekommen um sich dort über die Digitalisierung und ihre Chancen zu informieren. Durch den Abend führte WK-Vizepräsidentin und Internet-Expertin Barbara M. Thaler.

“Eigentlich sind wir schon mittendrin im Digitalisierungsprozess”, meinte Josef Huber, Obmann der WK-Bezirksstelle Imst, in seinen Begrüßgungsworten. Als Unternehmer, so Huber weiter, dürfe man sich aber nicht von den Veränderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, abschrecken lassen.

Beispiele aus der Praxis

Anhand von mehreren Beispielen aus der Praxis wurde den Anwesenden verdeutlicht, wie man die Digitalisierung nutzen kann und wie sie zum Erfolg eines Betriebs beitragen kann. Arno Hofer, der in Landeck eine Vinothek betreibt, stellte die App “winePad” vor. Mit dieser ist es möglich mit wenigen Klicks eine individuelle Weinkarte samt Preisen zu erstellen und digital zu präsentieren. In Zukunft, wagte Hofer einen Blick voraus, werde es möglich sein mit dieser Lösung alle Dienstleistungen von Hotels und Restaurants abzudecken.

Die Geschäftsprozesse verändert haben sich durch die Digitalisierung auch bei Sport Brugger in Imst. Immer mehr Kunden, erklärte Elmar Frischmann, der die Firma Sport Brugger bei der Gestaltung ihres Online-Konzeptes unterstützt, würden sich online informieren oder die Produkte gleich über den Online-Shop einkaufen. Die größte Herausforderung sei es gewesen, so Frischmann weiter, die alten Gedanken und Annahmen loszulassen und den neuen Platz zu machen: “Man muss den Online-Shop wie eine Filiale behandeln.”

Intelligente Mülltonnen

Seit mehr als 15 Jahren mit modernster Technik arbeitet Toni Prantauer, Obmann der WK-Bezirksstelle Landeck, in seinem Transport- und Abfallentsorgungsunternehmen. Er erklärte den Anwesenden, dass jede seiner Mülltonnen mit einem Transponder ausgestattet ist, welche Informationen über Gewicht, Füllmenge und Standort an das Büro und die Gemeinde weitergeben. Das Management werde, so Prantauer, dadurch um einiges erleichtert.

Keine Angst vor Veränderungen haben

WK-Vizepräsidentin Barbara M. Thaler versuchte die Angst vor den aufkommenden Veränderungen zu nehmen. Zwar würde sich der Umgang mit Produkten und vor allem Kunden grundlegend ändern, aber: „Die Geschäftsmodelle ändern sich, die Kundenkommunikation ändert sich, aber Prinzipien für solides Wirtschaften ändern sich nicht“, so Thaler.

» Sollten Unternehmer aus den Bezirken Fragen zum Thema Digitalisierung haben, können sie sich über die Telefonnummer 05 47 62 – 0080 oder über die E-Mail info@adlerhorst.at an die Digitalisierungs-Expertin Petra Erhart-Ruffer wenden.

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