Tiroler Seilbahnen startklar: Winter kann kommen

645 Mio. Euro Umsatz und 276 Mio. Beförderungen sind die Bilanz des Seilbahnjahres. Mit zahlreichen Neuerungen und Verbesserungen sind die Tiroler Seilbahnen für die kommende Wintersaison gerüstet. Der Startschuss dafür fiel traditionell beim “Treffpunkt Seilbahnen”.

300 Mio. Euro haben die Tiroler Seilbahnen heuer wieder in Neuerungen gesteckt: 160 Mio. Euro in Sicherheit, Komfort und Qualität, 69 Mio. Euro in Beschneiungsanlagen und 71 Mio. Euro in die Infrastuktur. Unter den vielen Neubauprojekten befinden sich etwa die neue Eisgratbahn am Stubaier Gletscher oder die Giggijochbahn in Sölden.

„Das ist gut investiertes Geld, wir bleiben damit was wir sind: die Nummer 1, wenn es um die modernsten Anlagen, die besten Pisten und die innovativsten Projekte geht“, fasste Seilbahner-Obmann Franz Hörl beim Treffpunkt Seilbahnen zusammen.

Giggijochbahn Sölden

Sölden startet mit einer rundum erneuerten Giggijochbahn in die Wintersaison. Foto: Bergbahnen Sölden.

flexenbahn

Die neue Flexenbahn verbindet die beiden Skigebiete St. Anton-St. Christoph-Stuben und Lech-Zürs-Warth-Schröcken. Foto: Ski Arlberg.

Seilbahnen weg, Arbeitsplätze weg

Hannes Parth von der Silvretta Seilbahn in Ischgl und stv. Obmann skizzierte eindrucksvoll was passieren würde, wenn die Nummer 1 im Bezirk fehlen würde: 1.540 Arbeitsplätze bei den Seilbahnen wären sofort weg, von den 1.682 Hotels und Restaurants im Bezirk müssten 1.030 relativ unmittelbar schließen, wodurch weitere knapp 4.300 Arbeitsplätze verloren gingen. „Im besten Fall wären nur rund 40 Prozent der Arbeitsplätze und der gesamten Wertschöpfung mit einem Schlag dahin“, zitiert Parth aus einer aktuellen Studie.

Soweit soll es nie kommen. Mit ihren Investitionen sorgen die Unternehmen für funktionierende Talschaften mit Lebensqualität und Jobs. „In der Bevölkerung fehlt allerdings das Verständis für die Leistungen des Tourismus. Dass tausende Arbeitsplätze auch abseits der Seilbahnen und Hotels direkt vom Tourismus abhängen“, so Parth.

Auf so manchen Rat der Umweltschützer verzichten

Fehlendes Verständnis ortet Seilbahnobmann Hörl auch an anderer Stelle: „Wir können auf so manchen Ratschlag von Seiten der Umweltschützer gern verzichten. Vor allem dann, wenn sie jeglicher Grundlage entbehren.“ Gemeint ist etwa die Falschmeldung des Salzburger Landesumweltanwaltes bezüglich gekühlter Pisten oder die Rolle des Alpenvereins beim Neubau der Patscherkofelbahn. Nichts desto trotz sind die Seilbahner bereit. „Es wird ein guter Winter und eine gute Saison“, ist sich Hörl sicher.

Seilbahnen in Tirol: Zahlen, Daten, Fakten
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