Nutzung von E-Autos: “Wir wollten Vorreiter sein”

18 BMW i3 fahren seit zwei Jahren unter der „Flagge“ der STASTO Automation GmbH. Geschäftsführer Christof Stocker verrät, wie es dazu kam.

INTERVIEW

wirtschaft.tirol: Vor zwei Jahren hat STASTO 18 BMW i3 gekauft. Wie haben sich die E-Autos bewährt?

Christof Stocker: Kurz gesagt. Wir bereuen diese Entscheidung nicht. Wir glauben, dass das ein Weg in die Zukunft ist und die Entwicklung natürlich weiter voranschreitet. Die Reichweiten waren auch damals Thema. Wir haben das analysiert und mit einer gewissen Einteilung ist es auch im Verkauf kein Thema.

Die E-Autos werden auch im Vertrieb eingesetzt. Stoßen Ihre Mitarbeiter da an Grenzen?

Ein Vertriebsmitarbeiter sagte einmal, dass die Qualität des Verkaufs sogar besser geworden ist, weil während eines Ladevorgangs Termine gut vor- bzw. nachbereitet werden können. Da ist beispielsweise Zeit, einen Termin Revue passieren zu lassen und die Gespräche sind noch sehr aktuell. Früher war es oft so, dass man möglichst viele Termine an einem Tag hatte und am Abend schon nicht mehr so genau wusste, was beim ersten Termin passiert ist. So gesehen ist es eben eine Einteilungsgeschichte.

Warum haben Sie sich damals für den BMW i3 entschieden?

Nicht nur, weil er die Reichweite, die wir brauchten, versprach. Mitentscheidend war auch, dass die Herstellung des Fahrzeugs so CO2-schonend wie möglich passiert. Das Auto wird in Europa produziert, was für uns wichtig ist, weil wir den Binnenmarkt stärken wollen. Das Konzept von BMW hat uns gefallen – von der Erzeugung bis zur Entsorgung. So kann die alte Batterie als Pufferspeicher verwendet werden – für Privatanlagen oder Windkraftwerke. Und für uns besteht die Möglichkeit, den Akkusatz zu wechseln. Schon jetzt würden wir eine neuere Batterie mit neuerer Technologie bekommen, die eine um 50 Prozent höhere Kapazität hat. Damit kommt man auch 50 Prozent weiter.

Wie war und ist die Reaktion auf den E-Fuhrpark?

Es gibt viel Resonanz und viele fragen, wie es uns damit geht. Einige sagten, ja, warum nicht – und sind auf den Zug aufgesprungen. Unsere Entscheidung hat zu Nachahmern geführt. Das ist uns sehr recht. Wir wollten Vorreiter sein und andere motivieren. Das ist uns gelungen.

stocker-christof

Christof Stocker, Geschäftsführer von STASTO Automation GmbH.

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