Obergrenze bei Betten: Gerber mit Angebot für Vermieter

„Gleiche Spielregeln für alle“ fordert Mario Gerber, Sprecher der Tiroler Hotellerie, in der Diskussion um die Bettengrenze. Er will einen Lösungsvorschlag, der für gewerbliche wie private Vermieter von Interesse ist.

INTERVIEW

wirtschaft.tirol: Herr Gerber, warum bleiben sie bei ihrem`Nein´ zur Anhebung der Bettenobergrenze für Privatvermieter?

Mario Gerber: Weil es nicht die Lösung ist! Die Privatzimmervermieter leisten einen wichtigen Beitrag für den Tiroler Tourismus. Das steht außer Zweifel. Ebenfalls außer Zweifel steht, dass sich alle – nicht nur die gewerblichen Vermieter – nach Punkt und Beistrich an die geltenden Regeln zu halten haben. Es will doch niemand in einem Graubereich am Rande der Legalität arbeiten.

Wobei es nicht nur um die Anhebung der Bettengrenze geht, oder?

Richtig, es wird auch die Ausweitung der Dienstleistungen gefordert. Gleichzeitig will man aber auch nicht auf bestehende Privilegien verzichten. Und das wird nicht gehen. Also Eiszeit zwischen ihnen und den privaten Vermietern? Nein, absolut nicht. Wir stehen in laufenden Gesprächen und wir haben auch einen konkreten Lösungsvorschlag, der für beide Seiten von Interesse ist.

Konkret, wie sieht das Angebot aus?

Im Grunde wollen wir ja alle das Gleiche. Deshalb wäre es ein logischer Schritt, dass wir uns – private und gewerbliche Vermieter – unter dem Dach der Wirtschaftskammer zusammen tun. Wir erhöhen damit die touristische Schlagkraft im Land deutlich und gleichzeitig können die kleinen Betriebe damit auch unser gesamtes Service- Angebot nutzen und als gewerbliche Vermieter auch verschiedenste Dienstleistungen anbieten. Plus: Seitens der Kammer würden wir uns ganz massiv für erleichterte Zugänge zu einer Betriebsanlagengenehmigung einsetzen. Was insbesondere kleineren Unternehmen absolut zugute käme.


Mario Gerber (35) ist Hotellerieobmann und seit 2008 Geschäftsführer der Gerberhotels Mooshaus, Alpenrose, Silzerhof und Elisabeth.

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