Olympia 2016: Tirol kann das!

WK-Präsident Jürgen Bodenseer steht der Bewerbung für Olympische Winterspiele 2026 positiv gegenüber: “Tirol ist und bleibt das Tourismusland Nummer 1 und das Sportland Nummer 1. Wir können das – und sollten diese große Chance nutzen”, gibt sich Bodenseer optimistisch.

Wenn sich die Neuausrichtung des Olympischen Komitees in Richtung Augenmaß bestätigt, passen diese Spiele für den WK-Präsidenten zu Tirol: “Natürliche, nachhaltige olympische Spiele im Einklang mit Natur und Umwelt müssen Inhalt einer Zukunftsstrategie für Olympia sein und auch im Fokus des Olympischen Komitees stehen. Die Zeit von maßlosen Materialschlachten ist vorbei. Den Sport dem reinen Business, den Medien und dem Klamauk zu opfern, wäre ein fataler Weg”, gibt Bodenseer die Grundlage für eine Bewerbung vor.

Wenn diese Rahmenbedingungen passen, ist eine Bewerbung für Tirol auf jeden Fall ein Gewinn: Tirol profitiert noch immer von den bisherigen Olympischen Spielen und hat erfolgreich darauf seinen Ruf als Tourismusland aufgebaut. “Nach 1964 und 1976 wird es aber jetzt Zeit für ein Update. Die Chance für Innsbruck und Tirol mit Olympia dringend benötigte Infrastrukturen zum Teil “bezahlt” zu bekommen ist einmalig”, so der WK-Präsident.

Chance nicht verstreichen lassen

Wesentlich ist für Bodenseer auch eine umfassende Information zu Olympia: “Wir müssen die Chancen und Risiken der Bevölkerung offen auf den Tisch legen. Vernunft und Sachargumente müssen Platz haben – mit einem platten “des brauch ma nit” kommt Tirol als Standort nicht weiter. In Zeiten wirtschaftlicher Schwäche wäre es geradezu fahrlässig, einen derartig massiven Impuls für Wertschöpfung und Arbeitsplätze unversucht zu lassen”, erklärt Bodenseer.

Die WK Tirol steht unter den genannten Bedingungen mit all seinen Sparten – von der Sparte Bank & Versicherung, Gewerbe & Handwerk, Handel, Industrie, Information & Consulting, Tourismus & Freizeitwirtschaft bis hin zur Sparte Transport & Verkehr – klar hinter einer Bewerbung. WK-Präsident Jürgen Bodenseer wünscht sich diesen Mut auch von der Politik: “Wenn wir diese große Chance für das Land nicht gemeinsam angehen, dann können wir es gleich lassen”, so Bodenseer.

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