Global Wellness Summit: Neue Superlativen sind gefragt

Mit dem Treffen Treffen der Wellness-Kapazunder in Kitzbühel wurde nicht nur die Poleposition des Landes bestätigt. „Damit kommt viel in Bewegung“, ist Franz Linser, Global Wellness Summit-Vorstandsmitglied, überzeugt.

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Die Strahlkraft dieser „Olympischen Wellness-Spiele“ konnte anfangs nur erahnt werden. „Monatelang war ein wenig unklar, was da kommt“, weiß Franz Linser. Er ist Vorstandsmitglied des Global Wellness Summit, der für sein 10-jähriges Jubiläum einen besonderen Platz suchte und ihn in Tirol fand. LH Günther Platter und WK-Präsident Jürgen Bodenseer hatten eine Ahnung davon, was es bedeuten könnte, wenn sich die Creme de la Creme der internationalen Wellness-Wirtschaft in Tirol trifft und hier nicht nur ein Resümee zieht, sondern vielmehr in die Zukunft blickt. Eine Zukunft, in welcher dieser Markt weiter wachsen wird und das in Dimensionen, die in keiner Relation zu den dürftigen Wachstumsraten anderer Branchen stehen.

Innerhalb nur einen Jahres ist der weltweite „Marktwert“ der Wellness-Wirtschaft von 3,09 Billionen Euro (3,4 Trillionen Dollar) auf 3,36 Billionen Euro (3,7 Trillionen Dollar) angestiegen. So gigantisch die Chancen sind, so groß sind die Herausforderungen und mit der Zusage von Land und Kammer, das Treffen der Experten in Kitzbühel zu ermöglichen, wurde diese Kugel ins Rollen gebracht.

Tirol bietet Wellness in umfassender Dimmension

Schon im Vorfeld des Global Wellness Summit fand eine Art Bewusstseinserweiterung in der Branche statt und mit ihr hielt auch die Erkenntnis Einzug, dass die bestehenden Programme der Wellness-Hotellerie überarbeitet werden sollten. Tirol bietet mit seinen Wäldern, Gewässern, Bergen und dem alten Wissen um die Kraft der Natur den perfekten Rahmen für Wellness in seiner umfassenden Definition – und die reicht weit über schöne Bäder und feine Anwendungen hinaus. Was die Wellness-Industrie im Allgemeinen und der Wellness-Tourismus im Speziellen bieten können, sind ganzheitliche Antworten auf nicht minder große Fragen. „Kümmere dich selbst um dich, bevor andere sich um dich kümmern“, traf WK-Präsident Bodenseer im Rahmen der Pressekonferenz den „Lifestyle-Kern“ der breiten Thematik, die internationale Kapazunder nach Kitzbühel lockte.

David Bosshart, CEO des Gottlieb Duttweiler Instituts, skizzierte in seiner Schlüsselrede etwa die komplexe Transformation vom industriellen Denkmuster zur Data-Welt, die sich dadurch auszeichnet, dass das Digitale in den Hintergrund rückt und im Vordergrund ganz neue Möglichkeiten schafft – auch für „Wellbeing“.

Für drei Tage war Kitzbühel der Nabel der Wellness-Welt und der Tatsache, dass Tirol dabei als „Wiege des Wellness-Tourismus“ bezeichnet wurde, sollen – geht es nach Mitinitiator Franz Linser – Taten folgen. „Unsere Superlative sind Anzahl der Häuser und Anzahl der Gäste. Das muss sich ändern. Wir schenken da zu viel her.”

» Lesen Sie mehr dazu im ausführlichen Interview mit Franz Linser

Global Wellness Summit

WK-Präs. Jürgen Bodenseer, Global Wellness Summit Ko-Vors. Sue Harmsworth (2. v. l.),  Vors./CEO Susie Ellies (r.) und Franz Linser (mitte) sowie Josef Margreiter, Chef der Tirol Werbung. Foto: pro media

 

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