Liftbau: Schluss mit grünem Zynismus

Seilbahn-Obmann Franz Hörl stellt sich gegen Felipes Blockade-Strategie beim Liftbau. LH Günther Platter sieht keine Notwendigkeit für eine erneute Seilbahn-Diskussion.

INTERVIEW

wirtschaft.tirol: Herr Hörl, stimmt es, dass die Tiroler Skigebiete auf Subventionen angewiesen sind?

Franz Hörl: Gerade jene Seilbahnbetriebe, die aktuell vor notwendigen Zusammenschlüssen und Verbindungen stehen, brauchen kein öffentliches Geld. Es sind nur jene Seilbahnbetriebe von Subventionen abhängig, deren Entwicklung und Innovationskraft auf Grund grüner politischer Entscheidungen stagnieren.

Beleben Seilbahnen die Tiroler Täler und den Tourismus?

Wir haben bewiesen, dass wir in den Tälern und Regionen Tirols Wohlstandserzeuger und Wohlstandserhalter sind. Wo gesunde Seilbahnbetriebe sind, dort brummt die Wirtschaft. Der so genannte „sanfte Tourismus“ führt hingegen vermehrt zu Stagnation und Abwanderung.

In puncto Blockade-Strategie gibt es einen aktuellen Fall, den Sie kritisieren:

Den Fall Obernberger See. Ordentliche Verfahren sind der LH-Stv. Ingrid Felipe augenscheinlich egal. Wir agieren auf weniger als drei Prozent der Landesfläche und sind weit davon entfernt, unsere Kultur und Naturlandschaft zu zerstören. Wenn wir wollen, dass der Alpenbogen weiterhin bewohnt bleibt, dann muss es den Menschen ermöglicht werden, zu arbeiten, zu wirtschaften und sich immer weiterzuentwickeln.“

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