Wetscher: „Landes-Event-Kollektivvertrag ist so nicht unterschriftsreif“

Der Obmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Tirol, Martin Wetscher, kontert auf den Vorwurf des ÖGB, die Wirtschaftsvertreter würden einem fertig ausverhandelten Event-Kollektivvertrag die Unterschrift verweigern. „Die abschließende Einigung von der die Gewerkschaft in diesem Zusammenhang spricht, hat es nie gegeben.”

“Wir haben in der Verhandlung immer darauf hingewiesen, dass wir in dieser Sache eine bundesweite, einheitliche Regelung erreichen wollen. Dieses Ziel streben wir nach wie vor an. Deshalb ist es keinesfalls überraschend und schon gar kein geschmackloser Scherz, dass wir den Landeskollektivvertrag in dieser Form nicht unterschrieben haben“, so Wetscher.

Gleichzeitig unterstreicht Wetscher, dass den Arbeitgebern die Beendigung des dauernden Gezänks um Shoppings-Nights und Co mindestens genauso sehr am Herzen liegt, wie der Gewerkschaft. „Es gibt hierfür bereits einen unterschriebenen Kollektivvertrag für alle Handelsangestellten in Österreich, der auch ausnahmsweise längere Öffnungszeiten wie die der Innsbrucker Shopping-Night genau regelt. Ein eigenes, neues Gesetz für Innsbruck wegen vier Stunden pro Jahr ist ein Werbegag der Gewerkschaft und irrelevant für die Praxis. Das braucht kein Mensch“, stellt der Branchensprecher fest und ergänzt: „Die Innsbrucker Shopping-Night ist ein – auch außerhalb Tirols – viel beachtetes, positives Beispiel. Sie zeigt, wie sich eine Stadt durch private Initiativen gegen den Trend von Auflösungserscheinungen des inhabergeführten Einzelhandels und gegen die Verwahrlosung von Geschäftslokalen, erfolgreich wehren und sich durch das Kulturprogramm auch touristisch positioniert kann.“

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