Auftragsvergabe: Höhere Schwellenwerte sollen Standard werden

WK-Präsident Jürgen Bodenseer begrüßt die Verlängerung der Schwellenwerte-Verordnung für weitere zwei Jahre. Er fordert, höhere Werte für öffentliche Auftragsvergaben zum Dauerrecht zu machen: “Das Provisorium hat sich bewährt und muss zur Regel werden.”

Die Schwellenwerte-Regelung wurde für weitere zwei Jahre verlängert. Das ist sehr positiv für die Wirtschaft und hilft dabei, Aufträge der öffentlichen Hand rasch und unbürokratisch zu vergeben. “Höhere Schwellenwerte bedeuten weniger Verwaltungsaufwand und beleben die Konjunktur”, freut sich WK-Präsident Jürgen Bodenseer, der in Wien laufend Druck für diese Regelung gemacht hat. Diese Regelung unterstützt vor allem kleine und mittlere Unternehmen in den Regionen und sichert damit Arbeitsplätze und Wertschöpfung vor Ort. “Es ist zwar positiv, dass die Schwellenwerte-Verordnung Jahr für Jahr verlängert wird, aber es ist Zeit, diesen permanenten Ausnahmezustand in Dauerrecht überzuführen. Die höheren Schwellenwerte haben sich nun über Jahre bewährt und sollten zum allgemeinen Standard werden”, erklärt der WK-Präsident, “dafür werde ich mich massiv einsetzen.”

Öffentliche Auftraggeber können nun bis 31. Dezember 2018 Aufträge in Höhe von bis zu 100.000 Euro direkt an Unternehmen der Bau-, Liefer- und Dienstleistungsbranchen vergeben. Im Bau kann die öffentliche Hand darüber hinaus für Auftragsvolumina bis zu 1 Mio. Euro zumindest drei qualifizierte Unternehmen im sogenannten “nicht offenen Verfahren” direkt zur Angebotslegung einladen. Die aktuelle Verlängerung der Schwellenwerte-Verordnung zum zweiten Mal um zwei Jahre bedeutet für alle Beteiligten Planungssicherheit. Die berichteten Erfahrungen untermauern stark gesunkene Verfahrenskosten und eine deutliche Beschleunigung der Verfahren. Die Schwellenwerte-Verordnung ist ein wichtiges Bindeglied zwischen regionalem Unternehmertum und öffentlicher Hand, die wesentliche Impulse für Betriebe und Gemeinden, also eine win-win-Situation mit sich bringt.

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