Ab sofort mehr Sicherheit beim Gebrauchtwagenkauf

Seit 1. September 2016 wird bei der regelmäßigen Fahrzeugüberprüfung nach §57a („Pickerl“) der aktuelle Kilometerstand und der Kilometerstand der letzten Überprüfung abgespeichert. Käufer wurden in der Vergangenheit häufig beim Privatverkauf von Gebrauchtwagen durch Manipulationen des Kilometerstandes geschädigt.

Durch die periodische Aufzeichnung in den kommenden Jahren wird der Manipulation am Kilometerstand nun ein Riegel vorgeschoben. Die gesetzliche Verpflichtung, den tatsächlichen Kilometerstand nach Reparatur oder Tausch des Kilometerzählers wiederherzustellen, ermöglicht zukünftig eine lückenlose Dokumentation der Laufleistung. Für Manipulationen am Kilometerzähler gelten ab sofort Verwaltungsstrafen bis zu  5.000 Euro.

Friedrich Nagl, Bundesinnungsmeister Fahrzeugtechnik, begrüßt, dass damit eine alte Forderung der Bundesinnung im Kraftfahrgesetz berücksichtigt wurde: „Damit wird der Kilometerstand durchgehend nachvollziehbar und kriminelle Handlungen um den Tacho, der für uns ein Dokument des Fahrzeugs darstellt, unter Strafe gestellt. Mit derartigen Manipulationen wurde nicht nur der Wert von Fahrzeugen verändert, sondern auch laufleistungsabhängige Reparaturen, wie z.B. Tausch des Zahnriemens, hinausgeschoben“.

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