Tiroler Lebensmittelhandel spendet Kakao für Kinder von Tschernobyl

Auch dieses Jahr spendet der Tiroler Lebensmittelhandel 450 kg Kakao für die Kinder von Tschernobyl. Die Spende ist ein kleiner Beitrag dazu, das Leid in der betroffenen Region zu lindern und dem Kaliummangel entgegenzuwirken.

Mittlerweile sind 30 Jahre seit dem tragischen Atomreaktorunfall von Tschernobyl in der Ukraine vergangen. Die Menschen und besonders die Kinder, die in der stark verstrahlten Zone leben, haben aber nach wie vor massiv mit den Auswirkungen der Katastrophe zu kämpfen. Unter anderem führt der Verzehr von kontaminierten Lebensmitteln wie Fleisch, Milch, Obst oder Gemüse zu einem steten Kaliummangel. Dieser wiederum schwächt das Immunsystem und kann in weiterer Folge Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Krämpfe, Muskelschwäche, Darmträgheit, Verstopfung, Blähungen sowie Herzrhythmusstörungen hervorrufen.

„Ein geeignetes Mittel diesen Kaliummangel zu bekämpfen ist Kakao – das Lebensmittel mit dem höchsten Kaliumgehalt“, weiß Bruno Tauderer vom Verein „Tirol hilft den Kindern von Tschernobyl“. Deshalb liefert der Verein seit vielen Jahren immer wieder große Mengen an Kakao in die verstrahlten Gebiete, um den betroffenen Kindern damit zu helfen. Außerdem betreut er viele weitere Projekte, um die Lebensqualität der Menschen und speziell der Kinder in der verstrahlten Zone Tschernobyls zu verbessern.

Unterstützt wird der Verein dabei vom Gremium des Tiroler Lebensmittelhandels, das auch heuer wieder 450 Kilo Kakao für die nächste Lieferung zur Verfügung stellt. „Uns ist es wichtig, Projekte wie dieses zu unterstützten. Auch drei Jahrzehnte nach der Katastrophe sind die negativen Auswirkungen immens. Wir sind froh, dass wir mit dieser Kakao-Spende einen kleinen Beitrag dazu leisten können, das Leid vor allem bei den Kindern in der Region Tschernobyl zu mildern“, meint Stefan Mair, Obmann des Tiroler Lebensmittelhandels (im Bild oben 2.v.r. mit Ausschussmitglied Andreas Grüner (r.) und Gremialgeschäftsführer Stefan Wanner (l.) bei der symbolischen Kakao-Übergabe an Bruno Tauderer (2.v.l.) vom Verein „Tirol hilft den Kindern von Tschernobyl“.) , und verspricht, dass diese Initiative auch in Zukunft ihre Fortsetzung finden wird.

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