Shopping-Nights: Der Erfolg spricht für sich

Von Events, die Kultur mit Unterhaltung und Shopping verbinden, profitieren alle Beteiligten. Deshalb ist die regelmäßige Kritik des ÖGB an Shopping-Nights für den Obmann des Tiroler Handels, Martin Wetscher, völlig unverständlich. Das Beispiel „Ganz Innsbruck tanzt“ hat einmal mehr gezeigt, dass solch außergewöhnliche Events gut ankommen – auch wenn’s der ÖGB anders sehen mag.

„Wenn es diese Einkaufsnacht – in der Art und Weise wie sie von den Innsbrucker Kaufleuten  gestaltet und organisiert wird – nicht gäbe, müsste man sie dringend erfinden. Durch die pulsierende Lebensfreude, die an diesem Abend deutlich geworden ist, zeigt sich Innsbruck  von seiner lebendigsten Seite“, freut sich Martin Wetscher, Obmann des Tiroler Handels, über den Erfolg der zweiten Auflage von „Ganz Innsbruck tanzt“ Anfang Juni.

Positive Erfahrungen bestätigt

Für ihn bestätigen sich damit einmal mehr die positiven Erfahrungen, die in den vergangenen Jahren mit solchen Events gemacht wurden: „Shopping-Nights mit einer Mischung aus Einkaufsbummel, Kultur und Entertainment sind eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Es werden viele Besucher in die Städte gelockt, die sich amüsieren, Betriebe können Kundenfrequenz und Umsätze steigern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von denen ohnehin ein großer Teil Shopping-Nights positiv beurteilt, erhalten entsprechende, großzügige Gehaltszuschläge und Ausgleichszeiten.“

“Shopping-Nights nur als Schikane und Ausbeutung der Mitarbeiter darzustellen, ist absolut realitätsfremd.”

Martin Wetscher

Umso unverständlicher ist es für den Spartenobmann, dass die Gewerkschaft keine Gelegenheit auslässt, um gegen Shopping-Nights zu wettern. „Der ÖGB verzettelt sich dabei in einem Klassenkampf, in dem es für niemanden etwas zu gewinnen gibt und versucht sich durch ständige Suderei aufzublasen“, ärgert sich Wetscher und meint weiter: „Leider haben sich die Vertreter des ÖGB in Bezug auf Shopping-Nights in einer starren Haltung fixiert und wollen diese erfolgreichen Veranstaltungen trotz der vielen positiven Resonanzen von der Stadt, Betrieben und Mitarbeitern nicht mittragen. Deshalb werden Shopping-Nights ausschließlich als Schikane und Ausbeutung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dargestellt. Das ist absolut realitätsfremd.“

ÖGB sägt am eigenen Ast

Wetscher verweist darauf, dass der heimische stationäre Handel gerade jetzt, wo so viel Wertschöpfung übers Internet ins Ausland abfließt, stark Flagge zeigen muss. In diesem Zusammenhang sind außergewöhnliche Veranstaltungen, bei denen alle Handelsformen mitmachen und eine gemeinsame Anziehungskraft entwickeln, ganz ohne Zweifel wichtige Impulsgeber für die Stadt Innsbruck und Tirol überhaupt. Nicht zuletzt deshalb, weil solche Events eine zusätzliche Gelegenheit bieten, Menschen in Straßen und Geschäfte zu bringen, wo sie normalerweise nicht hinkommen würden. „Der ÖGB scheint das aber alles zu ignorieren und versucht mit Mitteln aus dem letzten Jahrhundert die Probleme von heute zu lösen. In der  schwierigen Situation, in der sich der Handel samt seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern befindet, kann das eigentlich nur als Sägen am eigenen Ast bezeichnet werden“, stellt Wetscher klar.

 

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