WAF will Gebäudefassaden noch intelligenter machen

Der Spezialist für Fassaden aus Polling will künftig noch stärker in Richtung regenerativer ökologischer FassadenSysteme gehen. „Wir wollen unsere Vorreiterrolle festigen und ausbauen“, sagt WAF-Gründer Thomas Wolf.

1986. Irgendwo in einer Bankfilialie in Tirol. „Aluminiumfassaden in Tirol?”, fragt der verdutzte Bankangestellte mit mitleidigem Blick. „So ein Blödsinn. Das funktioniert nie. Für dieses Geschäftskonzept können wir Ihnen leider keinen Kredit geben.” Doch Thomas Wolf ließ sich nicht beirren. Er hatte eine Vision, von der er vollkommen überzeugt war. Er lieh sich Geld von seinem Vater und startete mit dem Handel und Verkauf von Aluminiumfassaden sein Unternehmen.

Heute, 30 Jahre später, ist aus dem Einmann-Montagebetrieb mit Lager in einem baufälligen ehemaligen Raiffeisen-Lagerhaus ein erfolgreicher Betrieb für Metallbautechnik mit 5.000 m2 Betriebsfläche (1.500 m2 Fertigung) geworden – spezialisiert auf die Blech- und Profilstabbearbeitung. Der zweite Schwerpunkt von WAF (Wolf Alumunium Fassadensysteme GmbH) liegt auf der Entwicklung und Fertigung von energieeffizienten Fassadensystemen.

In die Selbstständigkeit gestolpert

„Ich hatte 1986 keine Ahnung vom Unternehmertum. In der Schule – ich habe die Maschinenbau-HTL besucht – haben alle gesagt, sie machen sich selbstständig. Aber ich glaub’, ich war der einzige, der es schlussendlich durchgezogen hat”, erinnert sich Wolf. Der Unternehmer sitzt im Besprechungsraum von WAF in Polling und lächelt. „Ich bin also in die Selbstständigkeit gestolpert, mit einer Idee, die für die damalige Zeit visionär war. Und nach zwei schwierigen Jahren kam der erste Großauftrag und von da an ging es bergauf.”

Seiner Zeit voraus sein und unbeirrbar seinem Weg folgen – das ist es, was den Unternehmer Thomas Wolf ausmacht. Und so entstand beispielsweise auch die patentierte WAF-Solarfassade, die vor vier Jahren auf den Markt kam. „Wir haben drei Jahre an der Fassade entwickelt und unheimlich viel Geld, Zeit und Hirnschmalz investiert.” Großflächige Solarkollektoren, so Wolf, schauen einfach nicht schön aus. „Ich dachte mir, es muss doch eine andere Lösung geben.” Und so entstand die WAF-Solarfassade: Eine lackierte, selektive Oberfläche, die Sonnenenergie optimal in Wärme umwandeln kann. „Und sie ist gleichzeitig eine vollwertige Fassadenverkleidung”, erklärt der Chef und nimmt ein Muster zur Hand.

WAF hat die Nachhaltigkeit im Fokus

„Als Gewerbebetrieb ist es wichtig, auf technisch hochwertige Produktentwicklungen zu achten und dabei gleichzeitig innovativ zu sein. Auch wenn wir in dieses Projekt sehr viel Zeit und Ressourcen investiert haben. Der Aufwand hat schlussendlich das gesamte Produktangebot weiterentwickelt.” Kunden über die Landesgrenzen hinaus vertrauen auf die Qualität und das Know-how von WAF. In Sachen Metallbautechnik ist der Pollinger Betrieb vor allem national unterwegs. „Deshalb sind wir, auch wenn die Fassadensysteme industriell gefertigt werden und wir hier sehr viel Geld in die Hand genommen haben, nach wie vor ein Gewerbebetrieb.”

Die Entwicklung der Solarfassade hat WAF und die gesamte Produktpalette in eine neue Richtung gelenkt – noch stärker hin zu Ökologie und Nachhaltigkeit. „In allen Bereichen, bei den Materialien, den Lieferanten etc., achten wir sehr auf eine ganzheitliche Sichtweise. Damit nehmen wir im Metallbaubereich sicherlich eine Vorreiterrolle ein”, sagt der Tiroler Unternehmer. Der Weg soll künftig noch mehr in Richtung regenerativer Fassadensysteme gehen. „Die Gebäudehülle wird immer intelligenter. Hier wollen wir, gemeinsam mit Partnern, an sinnvollen und innovativen Produkten arbeiten und unsere Vorreiterrolle festigen und weiter ausbauen.” Die Weichen sind gestellt, Gespräche laufen und an visionären Ideen fehlt es Thomas Wolf auch nicht.

» Weitere Informationen zum Betrieb, zu den Produkten und Visionen können Sie auf der Homepage von WAF Fassadenbau nachlesen.

 

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