Kinderbetreuung Neu: WK fordert Nachbesserung

„Wir begrüßen die Novelle zum Tiroler Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsgesetz, doch hat der Entwurf noch einige Haken“, fordert WK-Vizepräsidentin Martina Entner eine realitätsnahe Umsetzung der Ziele.

„Ziele dieses Gesetzes sind die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Förderung der Beteiligung der Frauen am Erwerbsleben“, heißt es in § 3 des Entwurfes zum Tiroler Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsgesetz.

Was auf den ersten Blick ein wenig sperrig klingen mag, hat durchaus Symbolkraft und die Qualität, dass die Tiroler Frauen und Familien aufatmen dürfen „Wenngleich es bei der faktischen Umsetzung noch einiges zu verbessern gilt“, hält WK-Vizepräsidentin und Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW) fest.

Betreuungsplatz ist Grundvoraussetzung

„Flexible, ganztägige und ganzjährige Kinderbetreuung ist der Schlüssel dafür, dass Arbeitgeber die gut ausgebildeten Frauen auch entsprechend ihrer Qualifikation einsetzen können und die Rahmenbedingungen für Unternehmerinnen nachhaltig verbessert werden“, hält Entner fest, „ein qualitativer Betreuungsplatz zwischen 12 Monaten und 14 Jahren ist dafür die Grundvoraussetzung.“

Eine weitere Voraussetzung ist die Selbstverständlichkeit dieses Angebotes für die Familien und so wird das Bekenntnis von Seiten des Landes von der Wirtschaftskammer zwar begrüßt, doch sind der WK im vorliegenden Entwurf zur Novelle des Gesetzes Punkte ins Auge gestochen, die eine realitätsnahe Umsetzung des Auftrages verhindern (siehe Kasten rechts).

Verbesserungsbedarf bei Öffnungszeiten

„Insbesondere bei den Öffnungszeiten, der Bedarfserhebung und der Leitung besteht noch dringend Handlungs- bzw. Verbesserungsbedarf“, verweist Entner auf Haken, die aus Sicht der WK Tirol vor der Gesetzwerdung dringend entfernt beziehungsweise entschärft werden müssen. Zudem muss verhindert werden, dass Einrichtungen durch eine falsche Förderpolitik unter die Räder kommen.

Das ist der Punkt, sagt Entner. „Darum geht es, wenn die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Tirol verbessert, das Potenzial der Mitarbeiterinnen voll ausgeschöpft und Chancengleichheit für Unternehmerinnen hergestellt werden soll.“

 

Kinderbetreuung Neu: Hier muss nachgebessert werden

 

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