Was die Tiroler von der Registrierkassenpflicht halten

Seit 1. Mai gilt sie nun wirklich, die Registrierkassenpflicht. Straffreiheit wird zwar noch bis Ende Juni gewährt, doch danach wird es für alle, die noch keine Kasse besitzen, langsam eng. Wie es Unternehmen und Vereinen mit der Registrierkassenpflicht ergeht und was die Bürger dazu sagen, zeigt ein Beitrag von Tirol TV.

Für die Berechnung der Umsatzgrenzen müssen erst die Umsätze seit 1. Jänner 2016 berücksichtigt werden, das hat der Verfassungsgerichtshof in seinem Urteil im März bestätigt. Umsätze aus 2015 können nicht für die Registrierkassenpflicht herangezogen werden.

Ab Erreichung der Umsatzgrenzen (15.000 Euro Jahresumsatz, davon 7.500 Euro in Bar) haben Unternehmen noch drei Monate Zeit − ab dem vierten Monat greift dann die Registrierkassenpflicht. Bei Nicht-Einhaltung droht eine Strafe bis zu 5.000 Euro.

Aufwand für Unternehmen enorm

Viele Unternehmer sind nach wie vor skeptisch und angesichts des Aufwands schlichtweg überfordert. Unmut macht sich auch bei Vereinen breit, die sich durch die Registrierkassenpflicht plötzlich mit deutlich mehr Bürokratie konfrontiert sehen.

Betroffen ist von der Registrierkassenpflicht aber auch jeder Einzelne. Denn egal ob das Brötchen beim Bäcker oder die Zeitung am Kiosk gekauft wurde − der Konsument ist zur Mitnahme des Beleges verpflichtet. Die meisten lassen den Zettel jedoch liegen, wie der Lokalaugenschein von Tirol TV zeigt.

Abhilfe naht vielleicht schon bald. Wie Thomas Karner von der Abteilung Finanz- und Steuerrecht in der WK Tirol verrät, werden derzeit alternative Systeme der Belegerteilung − etwa per SMS oder E-Mail, getestet. Doch bis es soweit ist, heißt es auch weiterhin brav den Zettel einstecken.


Quelle: TIROL TV

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