Tiroler Soziale Dienste setzen auf Tiroler Unternehmen

Verpflegung von Flüchtlingen mit Essen aus Tirol

Es wird verhandelt: Nach Auslaufen der aktuellen Verträge soll das Essen für die Flüchtlinge von heimischen Anbietern kommen. Foto: iStockphoto

Die Tiroler Sozialen Dienste werden bei der Versorgung von Flüchtlingsunterkünften noch mehr auf Regionalität setzen. Die Verpflegung soll nach dem Auslaufen aktueller Verträge von Tiroler Anbietern bewerkstelligt werden, die Wertschöpfung damit im Land bleiben.

Der Umstand, dass derzeit drei Tiroler Vollversorgerunterkünfte für Flüchtlinge von einem deutschen Anbieter mit Essen versorgt werden, hat jüngst für viel mediales Aufsehen und Unmut in der heimischen Wirtschaft gesorgt. „Inzwischen hat es in dieser Sache aber bereits sehr konstruktive Gespräche mit der zuständigen Tiroler Soziale Dienste GmbH gegeben. Die Verhandlungen laufen, damit das Essen in den Vollversorgerunterkünften nach dem Auslaufen der aktuellen Verträge von heimischen Anbietern kommen kann“, freut sich Alois Schellhorn von der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Tirol.

Diese Verhandlungen wertet er als überaus positives Signal für die Partnerschaft zwischen TSD und der Tiroler Wirtschaft, die an und für sich bereits gut funktioniert. „Die TSD macht schon jetzt 98 Prozent ihrer Einkäufe im Food- und Non-Food-Bereich für ihre insgesamt 176 Einrichtungen bei Tiroler Anbietern – im Großraum Innsbruck etwa vor allem bei den Firmen Wedl und Metro. Das zeigt, dass es sehr wohl möglich ist, Flüchtlinge bestmöglich zu versorgen und die Wertschöpfung im Land zu lassen“, so Schellhorn.

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