Autoland – Neues Mehrmarken-Haus an Innsbrucks Automeile

3,7 Millionen Euro hat das neue Autoland in den Standort Hallerstraße investiert. Inhaber Patrick Pfurtscheller spricht über sich wandelnde Kundenwünsche und seine Konzepte für automobile Begeisterung.

Patrick Pfurtscheller

Patrick Pfurtscheller: „Wir Decken mit unseren Marken alle Segmente ab. Foto: Autoland Innsbruck.

Patrick Pfurtscheller ist seit 25 Jahren in der Automobilbranche tätig. Angefangen als Autoverkäufer ist er heute Chef seines eigenen Autohauses. Mit der Tiroler Wirtschaft sprach der Unternehmer über Maßnahmen am Innsbrucker Standort und künftige Schwerpunkte.

wirtschaft.tirol: Kürzlich haben Sie den Neubau in der Hallerstraße eröffnet. Was erwartet die Kunden im Autoland Innsbruck?
Patrick Pfurtscheller: Mit meinem eigenen Autohaus wollte ich es immer schaffen, den Großteil der Mobilitätsbedürfnisse der Menschen abzudecken. Und das haben wir geschafft. Das Autoland ist ein Mehrmarkenhaus geworden, das mit Kia, Chevrolet, Peugeot, Subaru und Citroen alle Segmente abdecken kann – vom Kleinwagen über den Luxus-SUV bis hin zum Transportfahrzeug. Wir wollen im Autoland Dinge neu angehen und frisches Denken in den Dienstleistungssektor bringen.

Was ist das für ein frisches Denken?
Die Autobranche befindet sich in einem starken Wandel. Die Menschen denken bewusst über Mobilität nach und stellen sich die Frage, was brauche ich. Das Auto ist längst kein Statussymbol mehr. Es geht auch nicht mehr um Markenloyalität, sondern um Effizienz und Bedürfnisbefriedigung. Und als Autohaus musst du dir überlegen, wie du flexibel und kundenorientiert leistbares Autofahren bieten kannst.

Mit welchen Maßnahmen versucht das Autoland Innsbruck, diesen sich ändernden Bedürfnissen gerecht zu werden?
Das ist ein Bündel an Maßnahmen. Wir bieten im Moment als einziges Autohaus eine Bestpreisgarantie. Bei uns sind in der Kundenbetreuung mehr Mitarbeiter tätig als branchenüblich. Kein Kunde verlässt unser Unternehmen ohne Kostenvoranschlag. Wir haben den Eingangsbereich markenneutral und so gestaltet, dass er auch zum Verweilen einlädt. Die Öffnungszeiten wurden erweitert. Mit dem My-Kia-System können die Kunden Termine, etwa fürs Pickerl, selbst eintragen. So wollen wir die Vorteile des Internets nutzen. Mit dem Autoland Tirol Club haben wir einen europaweiten Pannendienst zu einem vernünftigen Preis geschaffen und wir haben unsere Leihwagenflotte ausgebaut und um E-Fahrzeuge erweitert.

Das Unternehmen wurde kürzlich vom Land Tirol als familienfreundlichster Tiroler Kleinbetrieb ausgezeichnet. Was macht es so familienfreundlich?
Es war die Summe vieler Faktoren, die zur Auszeichnung geführt hat. Wir bieten unseren Mitarbeitern individuelle und flexible Arbeitszeiten, zahlen fair und haben mehr als die Hälfte unserer Führungspositionen mit Frauen besetzt.

Was sind die Ziele, die Sie in Ihrem Unternehmen in der nächsten Zeit erreichen wollen?
Wir wollen vor allem die Marke Peugeot am Standort Innsbruck auf Vordermann bringen. Darüber hinaus liegt ein Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung der Dienstleistungspakete, vor allem für jene Menschen, die das Auto nur nutzen und nicht kaufen wollen.

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