Beamten-Mittagspause: WK fordert Ende der Privilegien-Gesellschaft

„Das schlägt doch dem Fass den Boden aus. Statt zu reformieren, geht die Zweiklassengesellschaft in Verlängerung“, kritisiert WK-Präsident Jürgen Bodenseer die Entscheidung des Höchstgerichts zur Beamten-Mittagspause.

Für die Unternehmer ist diese Entscheidung ein Schlag ins Gesicht. „Ich frage mich, was die Beamten am Freitag machen, wenn sie um 12 Uhr aus dem Haus gehen? Beginnt dann die Mittagspause bereits um 10:30 Uhr? Schließlich gilt es, sich auf ein anstrengendes zweieinhalb Tage Wochenende vorzubereiten. Ich bin sicher, die Höchstrichter und die Gewerkschafter haben darauf eine passende Antwort parat“, ätzt der WK-Präsident und stellt fest: „Während man uns und unsere Mitarbeiter mit Bürokratie, Auflagen, Kosten und Steuern zuschüttet, werden auf der anderen Seite Privilegien verteilt, die wir bezahlen dürfen.“ Der Fall der Mittagspause ist ja nur einer von vielen.

ASVG-Versicherte haben auch bei Pensionen das Nachsehen

Auch zum Beispiel bei den Pensionen haben ASVG-Versicherte das Nachsehen gegenüber Beamten. „Den Leuten scheint nicht klar zu sein, in welchen Zeiten wir leben und, dass wir uns solche Sachen einfach nicht mehr leisten können.“

Bodenseer: Unternehmerisch handeln und denken!

Die Entscheidung des Höchstgerichts weckt auch schon Begehrlichkeiten bei den Gewerkschaften. Bodenseer warnt deshalb von einer Arbeitszeitverkürzung durch die Hintertür. „Arbeitszeitverkürzung oder Verteuerung von Überstunden sind Rezepte aus den 1970er Jahren. Damit werden wir die Probleme des 21. Jahrhunderts nichts lösen!“ Für den WK-Präsidenten gibt es nur einen Weg: „Wachstum ermöglichen, Anreize für Investitionen schaffen, Bürokratie abbauen, unternehmerisch denken und handeln“, so der WK- Präsident abschließend.

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