Wintersaison 2016: Halbzeitbilanz durchwachsen

Plus bei Ankünften, kleines Minus bei Übernachtungen. Die erste Halbzeit der Wintersaison kann sich sehen lassen. Tourismusobmann Franz Hörl gratuliert den Betrieben, will aber von Euphorie nichts wissen.

Auch wenn die Gäste im November und Anfang Dezember mit den Wander- statt den Schnee- oder Skischuhen unterweges waren. Sie kamen und haben Tirol in der ersten Saisonhälfte ein Plus von 2,2 Prozent bei den Übernachtungen beschert. „Ich habe immer gesagt, dass wir gut vorbereitet sind und wir wegen dem Wetter nicht in Panik verfallen müssen. Unsere Unternehmen sind mit der schwierigen Situation perfekt umgegangen und haben ein gutes Ergebnis eingefahren“, kommentiert Tourismusobmann Franz Hörl die erste Saisonhälfte.

Für LH Günther Platter haben insbesondere die Seilbahnunternehmen dank intensiver Arbeit und technischer Beschneiung vielerorts wirklich gute Pistenbedingungen geschaffen, „schließlich kommen mehr als 80 Prozent der Wintergäste zum Skifahren zu uns.“ Gleichzeitig lobt Platter das wachsende Winterangebot abseits der Piste, das sich ebenfalls bezahlt gemacht habe. „Das Skifahren bleibt natürlich der Markenkern und das Zugpferd des Tiroler Wintertourismus. Ganzheitliche Angebote, die vor allem den Wellness- und Wohlfühlfaktor stärker betonen, gewinnen aber stark an Bedeutung“, ergänzt Siegfried Egger, Sprecher der Tiroler Hotellerie. „Die heimische Branche hat diese Entwicklung rechtzeitig erkannt und setzt hier auch international Maßstäbe.“

Von Euphorie will Hörl zum momentanen Zeitpunkt aber nichts wissen. „Abgerechnet wird am Schluss“, sagt der Gerloser Hotellier, „bis dorthin haben wir noch viel Arbeit und brauchen wir jede Nächtigung um die Belastungen der letzten Zeit auch nur einigermaßen abfedern zu können!“ Wichtiger als Ankünfte und Nächtigungen sind Branchensprecher Franz Hörl Erträge und Wertschöpfung. „Stehenbleiben bedeutet Rückschritt und unterm Strich sind Erträge und Wertschöpfung wichtiger als die Nächtigungen. Nur mit den richtigen Erträgen können wir weiter investieren und auch in Zukunft erfolgreich Tourismus betreiben!“

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