Kapeller: Der Spediteur für die speziellen Fälle

Angefangen als klassische Zollspedition verlegte sich das Logistikunternehmen Kapeller auf Nischen. Heute transportiert es von kostbaren Kunstwerken bis zum Berghotel alles, wo Erfahrung und Wissen gefragt sind.

“Wir liefern nicht einfach nur Paletten von A nach B. Bei uns steht der Mehrwert an erster Stelle”, sagt Gerhard Kapeller bestimmt. Der Geschäftsführer des Innsbrucker Logistikunternehmens sitzt im gemütichen Besprechungszimmer in der Feldstraße und nimmt einen Katalog zur Hand. „Kapeller – Logistik für besondere Ansprüche” steht auf dem Cover.

Auf Nischenmärkte spezialisiert

„Wir transportieren empfindliche Kostbarkeiten wie Kunstwerke ebenso wie große Anlagenteile oder einzelne Möbelstücke. Gewerbliche oder private, High-Tech & Laborumzüge – auch für die öffentliche Hand, Aktenvernichtung RoLA&Services – überall wo Erfahrung, Wissen und Kompetenz gefragt sind, kommen wir ins Spiel”, umreißt Kapeller das Leistungsspektrum. Ein Bereich, der dem passionierten Sportler besonders am Herzen liegt, ist die Sport- und Eventlogistik. So war Kapeller Logistikpartner der Olympischen Jugendspiele 2012, der Europäischen Jugendspiele in Vorarlberg und der kürzlich in Innsbruck stattfindenden Kinderspiele. Darüber hinaus ist das Unternehmen Mitbegründer des Tirol Cyclo-Teams, Partner beim Tiroler Frauenlauf und Happy Run und vieles mehr.

Gerhard und Bruder Johann haben den 1958 gegründeten Betrieb nach dem plötzlichen Tod von Vater Rudolf übernommen. „Angefangen haben wir als Zollspediteure, als Ansprechpartner für alle Import- und Exporteure an acht verschiedenen Grenzen. Doch mit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union ist dieser Geschäftszweig einfach weggebrochen.” Es war eine wirtschaftlich schwierige Situation. Doch den Kopf in den Sand stecken, das kam für die Unternehmerfamilie nicht in Frage.

Mit Weitsicht unternehmen

„Wir mussten uns die Frage stellen, wo wollen wir uns wiederfinden, in welche Richtungen wollen wir als Betrieb gehen. Also verlegten wir uns auf Nischenmärkte und im Laufe der Jahre haben wir uns in vielen Bereichen, vor allem in Sachen heikler Umzüge, einen guten Namen gemacht”, sagt Gerhard Kapeller mit Blick in Richtung Bergisel. Denn den Umzug der Artefakte für das Kaiserjägermuseum erfolgte mittels Logistikspezialist Kapeller.

Für Spezialaufträge hat das Innsbrucker Unternehmen einen eigenen Fuhrpark (ansonsten arbeitet es mit einem weltweiten Partnernetz) – ausgestattet mit modernsten, temperatur- und luftgesteuerten Fahrzeugen und Sondermaschinen.

„Natürlich (umwelt)technisch auf dem neuesten Stand”, erklärt der Chef und ergänzt lachend: „Wir ticken grün.” Das zeigt auch die jahrelange Zusammenarbeit mit den Österreichischen Bundesbahnen. Denn als Partner der RailCargo wickelt Kapeller die Dienstleistungen für die Rollende Landstraße ab. Kapeller ist auch Mitglied von Transportmeister – dem ersten österreichischen Verbund von mittelständischen Speditionsunternehmen im Bereich Premium-Lieferservice, die in der Lage sind, komplexe Lieferaufgaben für Industrie und Handel zu übernehmen. Der Fokus liegt auf dem Transport von sensiblen Gütern, die im herkömmlichen Stückgutverkehr nicht erbracht werden können. „Durch ein österreichweit flächendeckendes Netzwerk und durchdachte Dienstleistungsmodelle erfüllen wir alle Voraussetzungen, um den logistischen Wünschen unserer Kunden gerecht zu werden”, erklärt der Unternehmer.

Gerhard Kapeller blickt mittlerweile auf 30 Jahre Unternehmertum zurück. „Es ist eine aufregende Branche, vieles ist im Umbruch. Doch was sich nicht geändert hat: Vor allem als Dienstleistungsbetrieb sind die Mitarbeiter das wertvollste Kapital.”

 

Kapeller: Ein breites Leistungsspektrum

» Mehr Informationen zum Betrieb gibt’s auf der Homepage von Kapeller.

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