Neujahrsempfänge: Die Wirtschaft blickt positiv ins Jahr 2016

Die Tiroler Unternehmer haben mit enormem Einsatz solide Ergebnisse erwirtschaftet. Aber sie mussten dabei hohe Hürden überwinden. „Der Bundesregierung darf ein Jahr wie 2015 nicht mehr passieren“, erklärte WK-Präsident Jürgen Bodenseer. Bei den Neujahrsempfängen in den Wirtschaftskammer-Bezirksstellen standen die Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Maßnahmen im Kampf gegen den Fachkräftemangel im Fokus.

Im Jahr 2015 haben die Tiroler Unternehmer einmal mehr ihre Leistungskraft unter Beweis gestellt: Tirol hat im Wachstum bei den Arbeitslosen und auch in der Produktion bessere Werte als im Österreichschnitt erreicht. Dieser Trend wird sich auch 2016 fortsetzen. Der Tiroler Tourismus hat mit 45 Millionen Nächtigungen seine Vormachtstellung gefestigt. „Trotzdem darf der Bundesregierung ein Jahr wie 2015 nicht mehr passieren“, erklärte WK-Präsident Jürgen Bodenseer, „die Tiroler Unternehmer haben zwar mit enormem Einsatz solide Ergebnisse erwirtschaftet – aber sie mussten dabei hohe Hürden überwinden.“ Die Allergen-Verordnung, neue Belastungen mit der unausgegorenen Registrierkassenpflicht, zahlreiche Gegenfinanzierungen zur Steuerreform und weitere Wirtschaftsbremsen haben die Betriebe stark belastet.

Spielräume für die Wirtschaft schaffen

Immerhin konnte die Wirtschaftskammer einigen Vorhaben die ärgsten Giftzähne ziehen. „Dass das nötig ist, zeigt von mangelndem Wirtschaftsverständnis seitens der Politik. Es ist absurd, wenn die heimischen Politiker einerseits die steigenden Arbeitslosenzahlen beklagen, es andererseits aber den Betrieben immer schwerer machen, neue Arbeitsplätze zu schaffen“, so Bodenseer. Viele Menschen im Land wissen, dass die Leistungen der Unternehmer die Voraussetzung für Beschäftigung und Wohlstand in Tirol sind, gibt sich Bodenseer optimistisch. Daher ist der WK-Präsident auch zuversichtlich, wenn es um den nötigen Druck in Richtung Bundes- und Landespolitik im Jahr 2016 geht. „Die Unternehmen brauchen mehr Luft und Spielräume für innovative Projekte – dann springt auch der Konjunkturmotor endlich an“, fordert Jürgen Bodenseer.

Regionale Wettbewerbsfähigkeit stärken und Fachkräfte mobilisieren

Für die heimischen Betriebe wird es zunehmend schwieriger, sich gegen die starke Konkurrenz der großen Konzerne bzw. gegen die der Online-Ketten zu behaupten. Damit aber die Wertschöpfung, Kaufkraft und Arbeitsplätze in der Region bleiben sowie die Zugehörigkeit zu einer Region gestärkt wird und die Transportwege kurz bleiben, sind in den Bezirken Maßnahmen zur Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit geplant.

In nahezu allen Bezirken fehlt es an qualifizierten Fachkräften. Um dem entgegenzuwirken, werden in den Bezirken verschiedene Maßnahmen gesetzt. Informationsveranstaltungen wie Berufsmessen, Berufsfestival, Rookie und Informationen zu Lehre und Matura werden ab dem Frühjahr 2016 ergänzt durch eine Internetplattform für alle Aktivitäten im Berufsbildungsbereich. Auf www.berufsreise.at werden die Angebote aller Institutionen gebündelt.

Bei den Neujahrsempfängen in den Wirtschaftskammer-Bezirksstellen kamen aber natürlich auch das Feiern, Plaudern und Netzwerken nicht zu kurz. Mehr dazu sehen Sie in unseren Bildergalerien.

 

Neujahrsempfang Innsbruck-Stadt

Neujahrsempfang Kitzbühel

Neujahrsempfang Schwaz

Neujahrsempfang Imst

Neujahrsempfang Innsbruck-Land

Neujahrsempfang Reutte

Neujahrsempfang Kufstein

Neujahrsempfang Lienz

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