JW-Chef Plank: “2016 wird ein sehr spannendes Jahr!”

Clemens Plank (31), Gründer und Geschäftsführer der Poool Software&Consulting GmbH, wurde zum neuen Landesvorsitzenden der Jungen Wirtschaft Tirol gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Mario Eckmaier an. Mit wirtschaft.tirol-Redakteurin Katrin Bamberger sprach der Neo-Chef der JW Tirol über künftige Ziele und Herausforderungen.

 

wirtschaft.tirol INTERVIEW

wirtschaft.tirol: Herr Plank, wie ist Ihr bisheriger beruflicher Lebensweg verlaufen?

Clemens Plank: Ich bin seit meinem 18. Lebensjahr selbstständig. Ich habe die Lehre mit Matura als EDV-Techniker abgeschlossen und danach zehn Jahre meine eigene Werbeagentur geleitet. Nach dem Verkauf der Agentur habe ich mich erneut mit einem Softwareunternehmen selbstständig gemacht. Wir entwickeln spezielle Softwarelösungen für die Kreativwirtschaft.

Sie haben den Vorsitz der Jungen Wirtschaft Tirol übernommen. Was war der Punkt, dass Sie sich dafür entschieden haben, wofür schlägt Ihr Herz?

An der Jungen Wirtschaft Tirol macht mir Spaß, dass ich mich für junge Unternehmer einsetzen und etwas erreichen kann. Wir sind ein kreativer Apparat, der dynamisch ist und der funktioniert. Mein Terminkalender ist bereits gut gefüllt, 2016 wird ein sehr spannendes Jahr.

Wie ist die Stimmung derzeit unter den Jungunternehmern?

Das Konjunkturbarometer zeigt, dass die rapide Talfahrt der letzten Jahre zwar angehalten werden konnte, dennoch bleibt der Ausblick auf die wirtschaftliche Gesamtentwicklung unter den Jungunternehmern eher gedämpft. Wir Jungunternehmer sind die treibende Kraft für den künftigen Wirtschaftserfolg Tirols, dazu brauchen wir aber entsprechende Rahmenbedingungen. Daher muss die Bundesregierung rasch konkrete Impulse setzen.

Welche Forderungen haben Sie als neuer JW-Vorsitzender? Wo soll die Reise hingehen?

Besonders einsetzen möchte ich mich für wachstumsorientierte Start-ups und Gründer. Forcieren wollen wir hier die Streichung der Lohnnebenkosten für den ersten Mitarbeiter im ersten Jahr. Das bringt erhebliche Erleichterungen in einer wichtigen Entwicklungsphase der Jungunternehmer und kurbelt zudem Wachstum und Beschäftigung an. Ein klarer Appell an die Regierung von uns ist auch, dass endlich der Reformmotor gestartet werden muss. In Zeiten von mäßigen Wachstumsraten brauchen wir in Österreich endlich effektive Impulse, wie einen Beteiligungsfreibetrag von 100.000 Euro. Nur so können wir unsere vielversprechenden, jungen Unternehmen stärken und deren Potenzial für Wachstum, Innovation und Jobs ausschöpfen.

Was sagen Sie zum Stichwort “Digitalisierung”?

Digitalisierung ist eine Chance für ganz Österreich. Gewisse Jobs werden zwar verschwinden, dafür entstehen neue. Zum Beispiel der “Social Media Consultant” ist ein Job in Folge der Digitalisierung, diese Branche war vorher nicht existent. In vielen Bereichen wird die Digitalisierung immer wichtiger werden — natürlich birgt dies Risiken, aber ich denke viel mehr Chancen.

Wenn wir noch fragen dürfen: Clemens Plank privat, was machen Sie gerne?

Neben Sport bin ich natürlich ein typisches Kind der Computerspielgeneration. Alles was digital ist, macht mir Spaß!

 


Der 31-jährige Clemens Plank aus Steinach am Brenner ist seit Jahresbeginn Vorsitzender der Jungen Wirtschaft Tirol. Der IT-Spezialist ist Gründer und Geschäftsführer der Poool Software&Consulting GmbH und seit seinem 18. Lebensjahr selbstständiger Unternehmer.

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