Glas Ober: Das Design mit Durchblick

Von der Bauernstube bis zum modernen Supermarkt. Die Produkte von Glas Ober liegen im Trend. Seit vielen Jahren behauptet sich der Betrieb als innovativer Experte für den Innen- und Außenbereich.

Lehrling Manuel Fallzberger blickt kurz von der automatischen Zuschneideanlagemaschine auf, als die rund sechs mal 3,21 Meter große Glasform in die Werkstatt von Glas Ober im Vomper Gewerbegebiet gehievt wird. Routine. Also widmet sich der junge Bursch wieder der Küchenrückwand, die vor ihm auf der Oberfläche liegt. Klein, fein und innovativ. Wie das Tiroler Unternehmen selbst, präsentiert sich auch die Werkstatt. Hier, in diesem technisch modernen Raum, entstehen aus den großen Glasformen verschiedenste Produkte für Betriebe und Endverbraucher in Tirol. So fertigt Glas Ober beispielsweise seit 18 Jahren die Innenausstattung für MPreis.

Gemeinsam Ziele erreichen

Ein paar Meter abseits des Werkstattlärms brütet Chef Wolfgang Ober in seinem Büro über den Plänen eines Architekten. „Manchmal lassen sich die Vorstellungen nicht auf Anhieb umsetzen, aber wenn wir gemeinsam daran tüfteln, unser Hirnschmalz und unsere Ideen einbringen, dann lässt sich ein jedes Projekt verwirklichen“, sagt der Unternehmer bestimmt.
1998 hat Ober den Betrieb als Einzelunternehmen gegründet. Damals noch mit einer kleinen Werkstatt in Vomperbach. 2006 tat er sich dann mit seinem Bruder, einem Ofenbauer, zusammen und errichtete im Vomper Gewerbegebiet ein Zentrum für Handwerksbetriebe. „Sechs Unternehmen haben sich im Haus angesiedelt und dann noch etliche im Umkreis. Für die Entwicklung des Zentrums haben wir 2009 den Innovationspreis erhalten“, sagt Ober und blickt durch die Glaswände auf die umliegenden Gebäude.

zitat„Als Glaser musst du bei einem jeden Projekt innovativ sein, Wege und Möglichkeiten der Umsetzung finden.“

Wolfgang Ober

Schnelllebig und extrem innovativ. Das macht, so der gelernte Glaser, den Reiz an diesem Material aus. „Als ich angefangen habe, hatte es noch mehr mit Kunst zu tun. Doch die Branche hat sich gewandelt – hin zu einer neuzeitlichen Architektur. Ob Bauernstube oder moderner Supermarkt. Bei jedem Projekt musst du innovativ sein, musst du Wege und Möglichkeiten finden.“ Das können statische Herausforderungen sein („Glas liegt im Trend. Die Dimensionen werden immer größer.“), oder die Vorgabe, eine gebogene Vitrine umzusetzen.

Arbeiten, Werkstatt, Glas Ober

In der Werkstatt von Glas Ober wird fleißig gewerkt. Foto: Glas Ober

Lehrlinge – die Fachkräfte der Zukunft

Das Vomper Unternehmen arbeitet nicht nur mit Architekten zusammen, sondern beliefert auch andere Handwerksbetriebe mit ihren gläsernen Produkten.
Wolfgang Ober achtet auf Service und Qualität. Das geht nur mit kompetenten Mitarbeitern. Seit Jahren engagiert sich der Tiroler in Sachen Nachwuchs und bildet seine Lehrlinge zu Glasbautechnikern aus. „Es ist nicht immer leicht, gute und motivierte Nachwuchskräfte zu finden. Aber wir wollen auch künftig top ausgebildete Handwerker haben. Und da muss man eben Zeit, Energie und Wissen investieren“, ist der Chef überzeugt. Und der Erfolg gibt ihm Recht. Einer seiner Lehrlinge etwa erhielt drei Mal in Folge eine Begabtenförderung.

„Wollen wir auch künftig Spitzenleute, müssen wir in den Nachwuchs Zeit, Energie und Wissen investieren”

Wolfgang Ober

„Glas ist unglaublich vielfältig. Von der Reparatur, über den Wohn- und Außenbereich, Fassaden, Innengestaltung von Bars und Geschäften bis hin zu Kunst und Design. Du musst dich ständig weiterbilden, um mit den Entwicklungen Schritt zu halten. Aber mit einem jungen und motivierten Team macht das großen Spaß“, sagt Ober und schließt die Tür der Werkstatt hinter sich.

 

» Infos zum Betrieb von Wolfgang Ober finden Sie auf der Homepage von Glas Ober

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