Tischlerei Klotz – Handwerk trifft Maschinentechnik

Vor rund 20 Jahren hat Andreas Klotz den väterlichen Tischlereibetrieb übernommen und führt das Familienunternehmen mit gekonnter Handwerkskunst und modernster Maschinentechnik in die Zukunft.

„Wir sind kein Abholmarkt, sondern wir liefern und montieren maßgefertigten Einrichtungsgegenstände“, erzählt Andreas Klotz, der in zweiter Generation den Tischlereibetrieb Klotz in Umhausen führt. Sein mittlerweile 84-jähriger Vater, Martin Klotz, hat im Jahr 1959 das Unternehmen gegründet, in welchem er trotz seines hohen Alters, aber aus Liebe zum Werkstoff Holz, noch kräftig mithilft.

Die Spezialisierung auf den Innenausbau sowohl in Gastronomiebetrieben als auch im Privatbereich hat sich erst vor rund zehn Jahren herauskristallisiert. Angefangen bei Garderoben über Küchen, Restaurants bis hin zu Schlafzimmern und Schrankräumen sind den Wünschen der Kunden keine Grenzen gesetzt. Der Aktionsradius von Klotz ist allerdings auf die Umgebung beschränkt. „Wir sind hauptsächlich im Ötztal tätig und wollen unsere Abnehmer in ungefähr einer Stunde erreichen, um ihnen optimalen Service sowie eventuelle Reparaturen bieten zu können. Es gibt kein Bestreben, ins Ausland zu expandieren oder Überseemontagen durchzuführen“, erklärt Klotz.

Klotz bietet individuelle Lösungen

Entwurf, Planung, Produktion, Gestaltung – das volle Programm wird von der Tischlerei Klotz abgedeckt. Im Betrieb gibt es einen eigenen Mitarbeiter, der nur für Planungen zuständig ist, und zusätzlich einen Techniker, der die Vorhaben für die Maschinen und deren CNC-Steuerung aufbereitet. Die Produktion findet, soweit es möglich ist, im Haus statt und wird von bis zu zwölf Angestellten bewältigt. Für Aufträge außerhalb der Möbelproduktion wird mit verlässlichen Zulieferern zusammengearbeitet. „Es gibt Kunden, die geben mir einen Komplettauftrag und wollen anschließend fixfertig eingerichtete Räumlichkeiten entgegennehmen. Dann kümmern wir uns auch um Polsterungen, Stoffe oder Türen. Natürlich ist es aber auch möglich, beispielsweise nur einen einzelnen Kasten bei uns zu bestellen“, so Klotz, der selbst hauptsächlich im Verkauf tätig ist.

Tischlerproduktionen sind nicht mit Fabrikserzeugnissen zu vergleichen. Trotzdem hat in den vergangenen zehn bis 15 Jahren eine extreme Entwicklung in der Werkstätte stattgefunden. Was früher mit Handhobel und Fuchsschwanz vollbracht wurde, meistern jetzt computergesteuerte Maschinen und modernste Fertigungstechnik. „Trotzdem ist irgendwann eine Grenze erreicht und bestimmte Arbeiten können nicht durch eine Maschine ersetzt werden. Es wird weiterhin viele Handfertigkeiten geben, die ein ausgebildeter Tischler beherrschen muss“, weiß Klotz.

Daher wird das Handwerk und so auch die Tischlerei Klotz weiterhin von engagierten Fachkräften leben. „Wir sind stolz auf unsere langjährigen Mitarbeiter, die über 30 Jahre unserem Unternehmen treu sind. Erst vor Kurzem feierte unsere einzige Tischlerin ihr 25-jähriges Jubiläum, sie absolvierte schon ihre Lehre bei uns“, betont Klotz und führt weiter aus: „Seit Jahrzehnten bilden wir durchschnittlich einen Lehrling pro Jahr aus.“ Neben der klassischen Tischlerlehre ist auch die Ausbildung zum Tischlereitechniker möglich. Dabei wird viel Wert auf die Abwechslung zwischen Praxis und Büro gelegt. In Zukunft wird es immer wichtiger, in mehreren Bereichen fit und einsetzbar zu sein.

»Weitere Informationen: Tischlerei Klotz

Galerie:
Von der Idee zur grafischen Gestaltung – in der Planung steckt viel Kreativität und Know-how.
In der Tischlerei werden die verschiedensten Holzarten verarbeitet, dabei wird aber immer auf die Qualität und die Herkunft geachtet.
Die knapp 60 Jahre alte Hobelmaschine ist auch heute noch in Verwendung.
Auch die dritte Generation ist nach einer 5-jährigen HTL-Ausbildung schon ins Unternehmen eingestiegen.
"Mein Sohn ist schon mit Biss bei der Sache", so Andreas Klotz.
Es gibt bei Klotz keine Lagerproduktion, sondern nur maßgefertigte Kundenwünsche.
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