Nur so kommt Österreich wieder an die Spitze

Die Wirtschaftsprogramme der Parteien liegen am Tisch. Diese fünf Vorschläge würden Österreich am meisten bringen.

Unser Land hat das Potenzial, wieder ganz nach oben zu kommen. Wenn die wichtigsten Wahlversprechen Realität werden.

  • Steuern senken: Alle Parteien haben Steuersenkungen in ihren Programmen. Tatsache ist: Die Abgabenquote von derzeit 43,4 muss unter 40 Prozent – damit die Betriebe wettbewerbsfähig und die Jobs sicher bleiben. Zur Gegenfinanzierung finden sich genügend Einsparungspotenziale beim Staat. „Neue Steuern braucht es definitiv nicht, weil eine entlastete Wirtschaft mehr Steuern ins Budget spült“, stellt WKPräsident Jürgen Bodenseer klar.
  • Bürokratie senken: Auch bei diesem Punkt gibt es große Überschneidungen bei den Parteien. Doch bisher ist außer Lippenbekenntnissen nicht viel passiert. Es braucht dringend Vereinfachungen – in allen Rechtsbereichen. Damit speziell Klein- und Mittelunternehmen arbeiten können, ohne in Zukunft bei jeder Kleinigkeit einen Rechtsanwalt konsultieren zu müssen.
  • Investitionen fördern: In Österreich fehlen steuerliche Anreize für Investitionen. Eine Wahlmöglichkeit bei Abschreibungen (zwischen linearer und degressiver Abschreibung), die Senkung der Körperschaftsteuer und die Erhöhung der Sofortabschreibung für geringwertige Wirtschaftsgüter wirken sofort und kurbeln das Wachstum an. „Denn Investitionen sind die Arbeitsplätze von morgen“, erklärt Bodenseer.
  • Schulden bremsen: Österreich sitzt trotz einer auf Hochtouren laufenden Konjunktur auf einem Rekord- Schuldenberg von 292 Milliarden Euro. Der Staat kann sich diesen Schuldenstand nur leisten, weil sich die Zinsen auf einem historischen Tiefstand befinden. Wenn diese wieder steigen, wird daraus ein riesiges Problem. Es ist höchste Zeit, die ewig diskutierte Schuldenbremse tatsächlich umzusetzen.
  • Kalte Progression abschaffen: Die aktuelle Steuerreform war nicht mehr als eine Verschnaufpause. Spätestens in den nächsten zwei bis drei Jahren ist es wieder so weit, dass wegen der Inflation und der automatischen Lohnsteigerungen Steuerzahler in höhere Steuerstufen rutschen – ohne real mehr im Börserl zu haben. „Mit diesem Taschenspieler-Trick des Staates muss endlich Schluss sein.“
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